Philips Sonicare Airfloss #1

Mein erstes Testprodukt habe ich von der Gebiss und ich grinsen um die WetteMarkenjury erhalten. Ich darf den Philips Sonicare Airfloss testen, der die Reinigung der Zahnzwischenräume vereinfachen und optimieren soll.

Der Produkttest der Markenjury findet in Kooperation mit der Zeitschrift Brigitte statt. Im Internet können alle Produkttester gemeinsam über den SonicareAirfloss diskutieren. Außerdem werden Umfragen bereit gestellt, die im Laufe der Testphase beantwortet werden sollen. Und jeder Tester hat genug Material erhalten, um es an Freunde, Verwandte, Bekannte und Arbeitskollegen weiterzugeben. So spricht sich herum, dass es das Produkt gibt. Und schließlich hört jeder gern auf den Rat einer Freundin, wenn es um die Anschaffung teurer Geräte geht ;)

Die Markenjury verlangt von ihren Testern aber auch, dass sie die Freunde mit vorgefertigten Fragebögen interviewt, die Ergebnisse dieser Befragungen an die Jury übermittelt, die sie dann wiederum an den Hersteller – in diesem Fall Philips – weitergibt. Außerdem dürfen/sollen wir eigene Testberichte mit Fotos abgeben und auch unsere Vorstellungsrunden festhalten und übermitteln. So bekommt Philips ein umfassendes Feedback zu seinem Produkt –  und außerdem natürlich ein bisschen Werbung für den SonicareAirfloss zum Reinigen der Zahnzwischenräume.

Ich habe also ein großes Paket bekommen. Inhalt: Ein Handbuch zum Gerät, das Gerät in zweifacher Ausführung – eins darf ich nämlich behalten -, ein Modell eines Gebisses zu Vorführzwecken, Fragebögen für Interviews, Broschüren zum Mitgeben, kleine Sanduhren als nettes Give-away.

Das Gerät sieht aus wie eine Mischung aus elektrischer Zahnbürste und Mundspülung und besitzt eine kleine Düse, die später an die Zahnzwischenräume gehalten wird. Ein Wassertank, der ungefähr die Menge an Wasser – oder aber auch Mundspülung – für 1 bis 2 Anwendungen fassen kann, liefert also das „Reinigungsmittel“ für die Zahnzwischenräume.

Das Wasser aus dem Tank wird dann mit Philips Sonicare AirflossHochdruck durch die Düse in die Zahnzwischenräume geschossen. Diese sogenannte Microburst-Technologie verspricht eine bessere Entfernung von Plaque und damit eine verbesserte Mundhygiene.

Ich bin gespannt!

Mein Test:

Nachdem ich das Gerät 24 Stunden habe aufladen lassen, war es dann endlich einsatzbereit. Leider habe ich den Knopf, den man betätigen sollte, nicht sofort als solchen erkannt und dachte erst, mein Gerät sei kaputt. War es aber doch nicht.

Denn es gibt neben dem An/Aus-Knopf eine weitere Fläche über dem Wassertank, die gedrückt werden muss, um die Düse zu betätigen. Diese Fläche ist aber nicht als Knopf gekennzeichnet. Das Gerät erfordert anscheinend sehr schlaue Anwender! xP

Es fühlt sich extrem komisch an, die Zahnzwischenräume mit einem Luftstoß und Wasser zu reinigen. Außerdem ist das in der Anleitung angekündigte Zahnfleischbluten an einigen wenigen, eh empfindlichen Stellen aufgetreten. Und ich habe bei den ersten Versuchen direkt mal den ganzen Spiegel im Bad eingesaut. In der Anleitung stand zwar, dass man während der Anwendung den Mund zu machen soll, aber ich wollte ja sehen, wie der Airfloss nun funktioniert und stand deshalb dämlich grinsend vor dem Badezimmerspiegel. Leider ist dann genau das eingetreten, was schlaue Menschen beim Schreiben der Anleitung berücksichtigt hatten: Das mit Hochdruck aus der Düse geschossene Wasser landet nicht zu 100% im Zahnzwischenraum, sondern z.T. auch an den Zähnen selbst und landet dann sehr erfolgreich in großen, großflächig verteilten Spritzern auf dem Spiegel. Das weiß ich jetzt für’s nächste Mal.

Allerdings sieht es auch selten dämlich aus, den Mund dabei geschlossen zu halten. Denn jedes Mal, wenn ein Luftstoß durch einen der Zahnzwischenräume fegt, blasen sich die Wangen auf und ich fühlte mich zeitweise wie ein Frosch, der statt einem Quaken ein Klacken und Zischen von sich gibt – genau die Geräusche, die der Airfloss bei der Anwendung macht.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mussIch teste den Sonicare Airfloss ich aber sagen, dass sich die Zähne nach der Reinigung mit dem SonicareAirfloss und anschließendem „normalem“ Zähneputzen gut anfühlen.

Es kommt auch nicht mehr zu Zahnfleischbluten. Bei den ersten beiden Anwendungen war das der Fall, jetzt passiert nichts mehr.

Ich empfehle, vor jeder Anwendung die ersten drei bis vier Luftstöße ins Waschbecken abzugeben, um evtl. alte Wassertröpfchen aus der Düse herauszuschießen, bevor ihr eine neue Anwendung beginnt.

Fazit nach einer Woche testen:

Irgendwie werde ich bei der Anwendung mit SonicareAirfloss im Mund immer nur belächelt, wenn mich jemand damit sieht. Woran liegt das? Sieht es wirklich so dämlich aus? Vielleicht ja, andererseits sieht jeder andere beim Zähneputzen mindestens genauso dämlich aus.

Aber es stimmt schon, für den Preis von 99,95 Euro würde ich mir den Airfloss niemals kaufen und auch nicht weiterempfehlen. Prinzipiell finde ich das Gerät gut und habe kein Problem damit, es Freunden und Verwandten vorzustellen. Aber ich selbst schränke die Vorteile immer durch den Preis ein, der wirklich abschreckend ist, wenn man bedenkt, dass man auch Zahnseide in der Drogerie kaufen könnte, und das für etwa 1% des Preises!

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