Ich bin doch nicht aus Zucker?!

essie Sugar Daddy

Nachdem ich dank dm und der tollenessie sugar daddy Lieblinge-Box mit essie in Kontakt gekommen bin, habe ich mich ja von lieben Leserinnen eines Besseren belehren lassen. Essie bekommt also noch eine Chance bei mir. Denn andere, begeisterte Nutzer wiesen mich darauf hin, dass essie Unterlack und Topcoat für besseren Halt empfiehlt. Und siehe da: Wer Verpackungsbeschriftungen lesen kann, ist klar im Vorteil. Und weil Semesterferien sind und ich Zeit und Langweile habe, habe ich gleich mehrere Testreihen durchgeführt.

Reihe 1: Unterlack

Ein ganz ganz helles Rosa, nur unwesentlich heller als die natürliche Farbe meiner Nägel, zaubert essie Sugar Daddy. Daher sieht es beim ersten Auftragen beinahe so aus, als hätte ich mit Klarlack lackiert. Da ich essie rock solid als Unterlack verwendet habe, hatte ich aber das Gefühl, dass Sugar Daddy ein bisschen langsamer getrocknet ist als die Variante, die ich bei den dm-Lieblingen getestet habe (http://bit.ly/QgpMvl ).

2 Schichten essie Sugar DaddyNach dem zweiten Auftragen sind meine Nägel deutlich heller und sehen manikürt und irgendwie puppenhaft aus. Der weiße Rand ist weiterhin sichtbar, sodass es nicht aussieht, als hätte ich einen farbigen Lack aufgetragen. Die zweite Schicht trocknet im Vergleich zur ersten nochmal ein wenig langsamer.

Statt Überlack habe ich mich dann für eine dritte Schicht Sugar Daddy entschieden. Und wen überrascht es, wenn ich sage, dass das Trocknen gefühlt noch länger dauert? xP

Nach insgesamt – mit allen drei Schichten – einer Dreiviertelstunde bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, obwohl ich eigentlich mehr der Farbfreund bin und meine Nägel gerne auffällig bunt lackiere, damit es zu meinen Klamotten passt ;)

Wie schon zuvor werden die Nägel noch 3 Schichten essie Sugar Daddymal einen Ticken heller, ohne den weißen Rand zu verstecken, sodass die Nägel immer noch natürlich aussehen. Wobei ich nun auch schon wieder an Gel-Nägel erinnert werde, auch wenn es deutlich schöner als Gel-Nägel aussieht. Die Halbmonde am Nagelbett sind übrigens nicht mehr auf allen Nägeln zu erkennen – der einzige wirklich deutliche Hinweis darauf, dass die Nägel offensichtlich lackiert sind.

Wer also gepflegt auftreten möchte, seine Nägel gerne lackiert, ohne dass es zu sehr auffällt und wenn der Anlass nur dezente Farben zulässt, kann guten Gewissens auf essie Sugar Daddy zurückgreifen.

Eine Nacht, eine Dusche und einen Bad- und Küchenputz später: Eine hohe Wassereinwirkung scheint der Lack nicht zu vertragen, denn von unten vom Nagelbett her quillt er auf. Dabei habe ich extra schon mit Handschuhen geputzt. Ich befürchte, dass ich den Lack nun bald ganz leicht von den Nägeln abziehen kann, da die drei Schichten einen wunderbaren Film auf meinen Nägeln gebildet haben. Da der Lack aber wenigstens diesen Tag noch überleben soll, versuche ich behutsam mit meinen Händen umzugehen, um bis zum Abend mit lackierten Nägeln zu kommen.

Also die 24 Stunden, die ich auch schon lilacism aus der dm-Box zugesprochen habe, gönne ich auch Sugar Daddy, obwohl er ja offensichtlich schon eher angeknackst war. Mit viel Um- und Vorsicht hat er einen weiteren Tag überlebt, erste Ecken mussten aber leider geopfert werden. Am Abend des zweiten Tages, also nach nur 48 Stunden, passiert an den meisten Ecken Folgendes: Ich kann den Lack ganz einfach abziehen wie eine Gummimaske.

Also mit ganz viel good will 48 Stunden Halt. Nach zweieinhalb Tagen und Fitnessstudio kann man den Lack dann ganz vergessen. Hält also trotz Unterlack und drei Schichten nicht besser als andere Lacke.

Reihe 2: Unterlack und Topcoat

Genauso wie essie es empfiehlt: Unterlack, zwei Schichten Farbe, Topcoat. Der Topcoat war dabei beliebig. Da ich einen von Maybelline besitze, habe ich den benutzt. Der Unterlack war wieder der härtende rock solid von essie.

Da die dritte Farbschicht fehlt, sieht es jetzt wirklich fast so aus, als hätte ich bloß Klarlack benutzt. Schade irgendwie. Das helle Rosa gefiel mir schon, aber ich habe Angst, dass bei 5 Schichten alles abfällt wie bei zu oft gestrichener Tapete.

Den ersten Test hat die ganze Chose jedenfalls bestanden: Sport und Duschen überlebt! 24 Stunden Halt ohne absplitternde Ecken. Toll!

Am Ende hat er gut zweieinhalb Tage gehalten. Eine erste Ecke verabschiedete sich am Morgen des zweiten Tages, den Rest dieses Tages hat Sugar Daddy ohne weitere größere Schäden überstanden. Dann aber wieder Wassereinwirkung am dritten Tag, da war es dann vorbei und wieder löste sich der Lack wie eine Gummischicht vom Nagel.

Reihe 3: Füße

Ohne Unterlack. Ohne Topcoat. Ohne alles.

Eigentlich ist die Sandalen-Saison ja vorbei, aber ich guck beim Duschen nun mal gern auf schön gemachte Füße. Also habe ich Sugar Daddy auch mal auf den Fußnägeln ausprobiert. Ein Vorteil: Da die weißen Ränder an den Fußnägeln extrem klein sind, da die Nägel ja immer besser gut gestutzt sein sollten, muss man sich keine Mühe geben, mit dem Lack diese Ränder abdecken zu wollen. Es schimmert also nichts durch wie bei den Fingernägeln. Sehr gut.

Also erste Schicht gut trocknen lassen. Was passiert, wenn nicht, habe ich euch ja schon bei lilacism erzählt: Die zweite Schicht wird hässlich.

Jedenfalls ist auch auf den Füßen eine dritte Schicht angebracht. Vorher sieht man gar nicht, dass die Nägel lackiert sind. Beim dritten Mal hat man dann ein schönes helles Rosa, das sogar als Nagellack identifiziert werden kann, wenn man im Stehen auf seine Füße herunter guckt.

So richtig sexy ist das Ergebnis aber irgendwie nicht. Ich denke, ich bleibe für die Füße doch eher bei dunkleren Farben.

Jedenfalls  hat der Lack auf den Fußnägeln zwei Stunden in Sportschuhen und die Dusche danach überlebt.  Und auch einen Stadtbummel in Turnschuhen einen Tag danach hat Sugar Daddy heil überstanden. Das Duschen danach dann aber nicht mehr. Wasser scheint der größte Feind von Sugar Daddy zu sein.

Fazit: Ich bin ja doch aus Zucker.

 

Weitere essie-Tests:

essie jamaica me crazy: http://bit.ly/S8ZWe2

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