[blogliebe] de bello culinario

Schlaue Texte mit z.T. sehr hochgegriffenen Vergleichen, die mit Sicherheit (oder traurigerweise?) nicht jeder versteht, mit einer Liebe zu den beiden Adjektiven „pointiert“ und „detailverliebt“  – das bekommt man, wenn man de bello culinario liest. Erfrischendes aus der Welt „of rice and men“ – nicht nur der Name des Blogs, sondern auch der Untertitel einfach eine herrliche Hommage an Literatur UND Essen – mit einem unglaublich intelligenten Augenzwinkern.

Bild: de bello culinario

Drachenbrunnentee | Bild: de bello culinario

Daneben kommt man sich selbst mit seinen absichtlich umgangssprachlich-coolen Artikeln, die irgendwo zwischen Tür und Angel entstehen, wenn es mal schnell gehen muss, wirklich schlecht und stumpf vor.

Um eben dieser Abstumpfung entgegen zu wirken, empfehle ich dringend, ab und zu mal bei Christoph vorbeizuschauen. Sehr passend dazu kommt einer der aktuelleren Artikel auf de bello culinario daher, der sich damit beschäftigt, wie das Internet jeden zum Hobbykünstler avancieren lässt und sich jeder Blogger (unberechtigt?) wahlweise als Poet oder Bestsellerautor versteht.

„Was passiert, wenn man jedem die Möglichkeit gibt, ein Künstler zu werden? Ja, was passiert, wenn die Produktionsmittel demokratisiert werden? Wer solche Fragen heute noch stellt, sitzt entweder seit 50 Jahren in Isolationshaft oder studiert Medienwissenschaften.

Wenn die beste Antwort auf obige Fragen “WordPress” lautet, lautet die besteste wohl “Instagram”. Selten wurde es der Erika Mustermann von nebenan so einfach gemacht, sich künstlerisch zu betätigen und sich mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit zu wenden.“ – de bello culinario

Außerdem gibt es interessante Reiseberichte mit teilweise ekelhaften Bildern (ich sage nur: Suppe mit ganzem totem Fisch als chinesische Delikatesse). umso leichter fiel es mir, das Bild vom Drachenbrunnentee für diesen Artikel auszuwählen ;)

Neben cleveren und amüsanten Artikeln bietet Christoph auch noch  einen Produktberater rund ums Thema Küche-Kochen-Nahrungszufuhr. Dabei sind alle seine Tipps „ultimativ“ – noch so ein Adjektiv, das er zu lieben scheint. Allerdings muss das auch als sehr subjektive Sammlung ultimativer Dinge angesehen werden.

Reinschauen lohnt sich!

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