Selbstgemachter Eistee

Um den Sommer stilecht zu genießen, müssen die richtigen Getränke her! Immer nur fades, warmgewordenes Wasser? Nein, danke!eistee1

Ich liebe Eistee, aber leider sind die Tees, die man käuflich erwerben kann, meistens meeeeega-süß und dadurch oft auch hochkalorisch. Da ich nichts davon halte, meinen Tagesbedarf an Kalorien über Getränke zu mir zu nehmen – dafür esse ich nämlich zu gerne ;) -, mache ich mir meinen Eistee gerne selbst. Das ist ganz einfach und geht so:

Ihr braucht:

jeweils ein großes (wirklich!) Glas

ganz viele Eiswürfel (ca. 6-7 pro Person)

schwarzen Tee nach eurem Geschmack

1/2 Zitrone pro Person

So geht’s:

Wasser kochen, in der Zwischenzeit die Zitronen sehr gut abwaschen (achtet am besten gleich beim Kauf drauf, ob die Schale unbehandelt ist, bekommt man aber nicht immer und überall), halbieren und jede Hälfte noch mal in acht Stücke zerschneiden.

Tee aufgießen, 3-5 min ziehen lassen.

Je eine halbe Zitrone (also die acht Stücke) in ein Glas geben, Eiswürfel drauf! Man kann natürlich auch Schichten machen und die Zitrone und die Eiswürfel abwechseln – sieht schöner aus ;)

Den heißen Tee dann direkt in die Gläser gießen, 30 Sekunden warten – tadaaaa: Der Tee ist eiskalt, ungesüßt und schmeckt lecker frisch!eistee2Easy-peasy und der Tee wird wirklich direkt kalt! Ich konnte das auch erst glauben, als ich es ausprobiert habe ;)

Diese Methode ist übrigens sehr viel besser und appetitlicher als die Variante, den Tee abkühlen zu lassen. Da bildet sich dann immer diese schmierige Schicht oben drauf und die Gerbstoffe tun ihr Übriges, d.h. der Tee wird bitter und könnte sich auf der Zunge pelzig anfühlen. Außerdem sind dann auch die letzten noch vorhandenen, hoch gelobten Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe mit angeblichem Gesundheitsnutzen) hinüber und können nicht mehr wirken. Also lieber die heiß-auf-kalt-Methode anwenden und gesund genießen!eistee3Zwei Tipps habe ich noch für euch:

1. Ihr braucht wirklich viele Eiswürfel und die müssen auch richtig fest sein und gut durch gefroren. Wenn die Mitte noch flüssig ist, wird das höchstwahrscheinlich nichts, weil sie es dann nicht schaffen, den Tee runterzukühlen. Also für alle Ungeduldigen: Legt die Eiswürfelform am Abend vorher in den Gefrierschrank ;)

2. Da es sich um schwarzen Tee handelt, der aufputschend wirken kann, solltet ihr, wenn ihr die Wirkung nicht gewohnt seid, abends auf dieses Getränk – zumindest in rauen Mengen – verzichten. Ich hatte am Dienstagabend ungefähr 1,5 Liter davon und danach eine schlaflose Nacht!Unterschrift1

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14 Antworten zu Selbstgemachter Eistee

  1. kaninchenimgelee schreibt:

    Das klingt sehr gut, werde ich heute gleich mal ausprobieren :D
    Ganz liebe Grüße

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  2. Kati schreibt:

    Schwarzer Tee mit Zitrone heißt bei uns „Trink-es-lieber-nicht“. Meine Oma hat seit jeher schwarzen Tee mit Zitronensaft vermischt im Sommer. Neugierig wie ich bin, wollte ich wissen, was das ist. Meine Mutter sagte: „Trink es lieber nicht…. !“
    Vielen Dank für den Tipp mit den Eiswürfeln, da muss ich doch glatt mal mein Tiefkühlfach leer machen und Wasser einfrieren ;)

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  3. Nanni schreibt:

    Super Posting! nachdem ich auf 5 Cups and some Sugar von der Eistee-Idee gelesen habe, habe ich auch schon drüber nachgedacht, es aber noch nicht ausprobiert.

    Die Anleitung gefällt mir wirklich sehr! Langsam schleicht sich bei dir auch so ein gewisser, kecker Stil ein, der sich so durch alles hindurchzieht. Me likey muuuucho :)

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  4. hubilicious schreibt:

    Schmeckt auch super, wenn man noch frische Minze rein macht. Oder einfach – für alle Schwarztee-Nicht-Liebhaber – frische Minze aufgiesst und mit nur ein wenig Zitrone, dafür genauso viel Eis, ordentlich aufpeppt. Prost. Ich geh jetzt gleich mal Tee kaufen, und dann wird hier gebrüht. Erstmal mit Earl Grey – was wurde denn im Lila Lummerland für ein Tee genutzt?

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    • Julia schreibt:

      Auch ne super Idee! Das mach ich auch mit der Minze!
      Ich hab übrigens auch Earl Grey benutzt – natürlich den guten aus eurem tollen Abschiedspaket von damals ;)

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      • hubilicious schreibt:

        Habe letztens auch von jemanden gehört, der ab und an Rosmarin und Thymian mit reinwirft – keine Ahnung, wie das schmeckt, aber könnte mal was anderes sein…

        Was auch lustig schmeckt: wer einen Sodasprudler hat, sollte einfach mal ein paar Blätter Basilikum ancrushen und mit ins Wasser geben vor dem Aufsprudeln. Oder Zitronen- bzw. Grapefruit-Schale – davon aber nicht so viel, das sprudelt leicht extrem über manchmal… Ist dann quasi Wasser mit Aroma, aber ohne fiese künstliche Zusatzstoffe.

        Und sehr löblich, das mit dem Tee. Ich probiere mich seit dem Umzug hier nun durch die Regale, habe aber immerhin schon den neuen Earl Grey des Vertrauens gefunden. :-) Ist ja schon eine Umstellung…

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      • Julia schreibt:

        Du hast ja crazy Ideen! Aber klingt auf jeden Fall alles sehr gut. Dieses Wasser mit Geschmack, das man so kaufen kann, mag ich gar nicht! Das sind hier also sehr gute Alternativen – ich hab nur nicht so ein Blubber-Sprudel-Dings ;)

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  5. tinagoldlocke schreibt:

    Mhhhhh lecker:) hätte ich jetzt auch Lust drauf

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  6. Steffi schreibt:

    Und flux wanderte dieses Rezept in meinem Rezepte-zum-Nachmachen-Ordner ;)

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  7. Jana schreibt:

    Auf die gleiche Weise mache ich (als Vanilleeishasserin) auch immer meinen Eiskaffe: Milch einfrieren und frisch gekochten Espresso drüber. So verhindert man den ekligen Kalter-Kaffee-Geschmack und kann sich das Vanilleeis sparen.
    Mit Tee habe ich es allerdings auf die Weise noch nicht probiert. Danke für den Tipp! ;D

    Liebe Grüße,
    Jana

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