Mein Ligurien – Das Urlaubsspecial. Teil 1: Vorbereitung und Unterkunft

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich Urlaub gemacht. Und zwar in Italien, an der ligurischen Küste.

In den kommenden Tagen wird es eine Themenwoche geben – alles rund um meinen Aufenthalt in Ligurien. Ich habe mir große Mühe gegeben, alle Tipps, die für euch hilfreich sein könnten, zusammen zu stellen.mein-ligurien-titelbild

Alles in allem kann ich euch eine Reise an die ligurische Küste auf jeden Fall empfehlen! Ich habe viel gesehen und bin jetzt ganz begeistert und ganz entspannt.

ANREISE und VORBEREITUNG

Wir sind mit dem Auto angereist, Herr Fuchs ist gefahren, ich habe den Marco-Polo-Ligurien-Reiseführer studiert und auswendig gelernt. Außerdem habe ich ihn mit mehr Klebezetteln versehen als unser Urlaub Stunden hatte, sodass das Vorhaben, möglichst alles viel zu sehen, ohnehin schon utopisch war. Den Reiseführer kann ich euch übrigens auch ans Herz legen. Natürlich sind manche Sachen gehyped und manchen Tipps sollte man nicht glauben, aber dafür solltet ihr auf jeden Fall weiterlesen. Ich komme noch mal darauf zurück ;)mein-ligurien_reiseführer-marco-polo

Der Reiseführer an sich ist in einer praktischen Handtaschengröße für 12 Euro zu bekommen und er ist wirklich schön und v.a. nachvollziehbar aufgebaut, sodass man sich schnell zurecht findet und auch schnell nachschlagen kann, wenn man was sucht. Neben den typischen Touristenattraktionen gibt es Reiserouten und Restaurantempfehlungen. Zu denen sage ich dann in Teil 4 noch was.

Für alle, die auch mit dem Auto anreisen: Ein guter Zeitpunkt für eine Pause ist vor dem Gotthard-Tunnel in der Schweiz (wenn ihr die Alpen in der Schweiz überwinden wollt. Andere reisen vielleicht auch durch Österreich an.)

Bedenkt außerdem, dass ihr, wenn ihr durch die Schweiz fahrt, eine Vignette (33 Euro pro Kalenderjahr) braucht, um die Autobahnen nutzen zu dürfen. In Italien gibt es in regelmäßigen Abständen Mautstationen, an denen man für die Nutzung der Autobahnen bar oder mit Kreditkarte bezahlt.

Alternativ könnte man auch fliegen, wobei Flüge nach Genua sehr teuer sind, da der Flughafen dort nur von einigen wenigen Maschinen angeflogen werden kann. Günstigere Flüge gibt es nach Pisa, von dort müsste man dann noch mal ca. 2 Stunden mit dem Zug fahren. Auch nach Mailand könnte man fliegen, aber auch hier müsstet ihr noch mal auf den Zug umsteigen.

UNTERKUNFT

Gewohnt haben wir im Hotel Elena, direkt am Strand von Recco.recco_hotel-elena

Recco ist ein kleiner Küstenort, der ganz klar auf Touristen eingestellt ist. Es gibt einige Hotels und die Speisekarten der umliegenden Restaurants bedienen den Geschmack der Mehrheit. Kulinarische Spezialitäten hat die Gegend dennoch zu bieten: Focaccia col Formaggio und die Focacette – beide werdet ihr in Teil 4 noch einmal ausführlich kennenlernen.

Durch einen Bahnhof, der zu Fuß gut zu erreichen ist (ca. 10 min vom Hotel / vom Strand aus) und der zentral gelegen ist, ist Recco gut angebunden. Andere Orte an der ligurischen Küste sind schnell zu erreichen. In Genua, der Hauptstadt der Provinz, in der auch Recco liegt, ist man innerhalb von 30 – 45 min, je nach dem, mit welchem Zug man fährt. Für die Strecke zahlt man 2,70 Euro.recco_küste

Das Hotel Elena ist klein, aber fein. Und v.a. sehr sauber! Das Zimmer wird jeden Tag gemacht, das Bad roch frisch, die Oberflächen wurden gereinigt und nach der Hälfte unserer Urlaubswoche wurden alle Handtücher und die Bettwäsche gewechselt. Ich war sehr positiv überrascht und bin immer noch sehr angetan. Das Hotel kann ich ohne Einschränkungen empfehlen.

Ein Frühstück kann man mitbuchen, was ich auf jeden Fall wieder machen würde. Für den verwöhnten deutschen Brotmagen ist die Brotauswahl natürlich im Ausland immer etwas mager, aber man kann damit leben. Neben Reisbrot und Hefegebäck gibt es immer auch Focaccia, das typisch ligurische Brot aus Hefeteig und Olivenöl –  mal mehr, mal weniger stark und unterschiedlich gesalzen und gewürzt. Außerdem gibt es immer frisches Obst, Säfte, Joghurt, Kaffee, Tee, Kuchen und Croissants – niemand muss verhungern.recco-blick-vom-balkon

Ein Tipp zum Schluss: Nehmt neben Sonnencreme auch unbedingt ein Mittel gegen Mückenstiche mit! Wir waren nach zwei Tagen so schrecklich zerstochen!

recco_abend

So viel zu unserem Start in den Urlaub. In Teil 2 und 3 gibt es mehr über die Touri-Aktivitäten an der ligurischen Küste und in Teil 4 widmen wir uns dem Essen.

Unterschrift1

Alles zum Urlaubsspecial im Überblick:
Mein Ligurien – Das Urlaubsspecial Teil 1: Vorbereitung und Unterkunft
Mein Ligurien – Das Urlaubsspecial Teil 2: Das Touri-Programm
Mein Ligurien – Das Urlaubsspecial Teil 3: Noch mehr Touri-Programm
Mein Ligurien – Das Urlaubsspecial Teil 4: Essen an der ligurischen Küste
Mein Ligurien – Das Urlaubsspecial Teil 5: Kunst
Zur Orientierung. Karten von Google maps.

Zur Orientierung. Karten von Google maps.

 

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2 Antworten zu Mein Ligurien – Das Urlaubsspecial. Teil 1: Vorbereitung und Unterkunft

  1. Nanni schreibt:

    Da kommt man glatt ins Träumen ;)

    Gefällt mir

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