The Deo Diary – Part 3

Ihr seid so lieb! Nach Part 2 haben  mir einige von euch beteuert, wie sehr sie mein Durchhaltevermögen bewundern. Ich kann euch  dazu nur sagen: Müsste ich nicht ärztlich verordnet und mit juckender Haut auf Deo verzichten, so bezweifle ich doch sehr, dass ich so lange ausgehalten hätte.vimere-urteil

Erschwerend kam nun mein Urlaub hinzu und ich möchte euch kurz berichten, wie meine Erfahrungen mit Vimere da so waren.

Tag 48: Das dm-Marken Camp Beauty steht an. Ich umgehe mögliche peinliche Stink-Momente, indem ich auf konventionelles Deo zurückgreife.

Tag 50: Auch im Urlaub gehe ich anfangs so vor.

Tag 51: Erneute Anwendung von Vimere am Abend.

Tag 52: Ich wage ein Experiment. Einen Arm muss ich noch behandeln, daher kommt es mit Vimere und dem Medikament zu Geruch. Um dies zu vermeiden, nutze ich auf dieser Seite ein bisschen Deo. Die andere, gesunde Seite bekommt nur Vimere. Wir gehen einen 4,5 km langen Küstenweg und liegen am Meer. Mein Kleid sagt am Ende des Tages: Die Vimere-Seite ist frischer. Ich bin überrascht.

Tag 53: Trotz der guten Erfahrung vom Vortrag nutze ich Deo, denn ein Tattoo-Termin steht an. Und bei so viel Nähe zu meiner Tätowiererin möchte ich ihr nicht antun, möglichweise nicht gut zu riechen.

Tag 54: Es sind um die 20°C und es regnet. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Strickjacke an- oder ausziehen soll,  was darin endet, dass ich sie ständig an- und wieder ausziehe. Am Abend rieche ich wie nach einem anstrengenden Sommertag mit einem schwachen Deo. Ich habe nur Vimere benutzt. Ich bin weder enttäuscht noch begeistert.

Tag 55: Weil wir einen chilligen Tag am Meer ohne viel Bewegung planen, denke ich, dass Vimere allein ausreicht. Ich nutze es am Morgen, da ich es am Abend zuvor vergessen habe. Aber bereits mittags, nach etwa drei Stunden am Meer sitzen und lesen und einem kleinen Snack, fühle ich mich richtig unwohl und bin sehr verwundert, wo der unangenehme Geruch herkommt, wo ich doch wirklich nicht geschwitzt habe! Die Konsequenz ist, dass ich für den Rest des Tages (und den Rest des Urlaubs) nach dem Waschen auf konventionelles Deo zurückgreife.

Tag 59: Züruck aus dem Urlaub. Es ist Feiertag. Ich sitze zu Hause und blogge. Und trotzdem rieche ich nicht superfrisch. Was ist da los?

Abends erneuere ich die Creme in der Hoffnung, das lange Wochenende ohne zusätzliches Deo zu überstehen.

Tag 60: Nach Arbeit und Sport bin ich nicht begeistert von der Vimere-Wirkung.

Tag 61: Den ganzen Tag hänge ich mit meiner Schwester im Schlabberlook ab. Vimere lässt mich hängen, auch wenn meine Schwester behauptet, sie würde nichts wahrnehmen. Aber ich fühle mich nicht gut damit, weil ich weiß, dass ich nicht taufrisch rieche.

Tag 62: Konsequenz daraus ist, dass ich doch wieder zu konventionellem Deo greife.

Tag 63: Zwei Stunden Sport. Um es mit den Worten eines Bekannten zu sagen: „Peinlich, peinlich, peinlich…“

Tag 64: Ich gebe Vimere die gefühlt hundertste Chance und fahre ohne anderweitige Deo-Unterstützung zur Arbeit. Bin ich froh, dass es jetzt kälter wird und ich lange Klamotten anhabe, die meine Achseln nicht direkt freilegen und mich verraten.

Tag 65: Wie am Tag zuvor. Außerdem ist die Hautirritation zurück.

Tag 67: Erneute Anwendung.

Tag 68: Schon nach dem Aufstehen versagt Vimere. Ich bin sehr unglücklich mit diesem Produkt und präpariere meine Pullis mit Achselpads.

Nach zehn Wochen Testen kann ich noch immer kein konkretes Fazit ziehen. Meine Erfahrungen mit Vimere sind leider nicht so positiv wie ich es mir erhofft hatte. Auf konventionelles Deo zurückzugreifen ist zwar einfach, kann aber auch nicht die Lösung sein, wenn man dafür seiner Haut und seiner Gesundheit keinen Gefallen tut. Vimere allein schützt jedenfalls nicht vor Geruchsbildung und erst recht nicht vor dem Schwitzen. Das Sieben-Tage-Versprechen kann die Deo-Creme absolut nicht halten und selbst wenn sie frisch aufgetragen ist, leistet sie nicht unbedingt, was sie verspricht. Die Ergebnisse, die ich tagtäglich zu berichten hatte, schwanken so sehr, dass ich mich gar nicht festlegen kann, ob Vimere ein gutes Produkt ist. Für die nächste Zeit werde ich jedenfalls weiterhin so verfahren, dass ich Vimere nutze und nur an besonderen oder besonders stressigen Tagen konventionelles Deo zur Unterstützung nutzen möchte, um meine Haut zu schonen. Gleichzeitig warte ich auf einen Hautarzttermin, um endlich eine für mich annehmbare Lösung zu finden.

Wie geht es euch? Habt ihr schon mal versucht, auf konventionelles Deo zu verzichten? Oder konnte ich euch durch meine Artikel dazu ermutigen? Oder kennt ihr andere Deo-Cremes, die besser wirken?Unterschrift1

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5 Antworten zu The Deo Diary – Part 3

  1. Myrchens-Welt schreibt:

    Ach je, du hast wirklich eine Odyssee hinter dir. :( Ich habe noch ein paar Tipps: Von den Wolkenseife Deos (Cremes) habe ich schon viel Gutes gehört, am Besten schaust du auf mal auf deren Homepage! Ansonsten kann ich die Deos von Alverde oder CD (Wasserlilie oder Lindenblüte-Zitrone) empfehlen, beide ohne Aluminiumsalze, Silikone etc.

    Vielleicht ist da ja noch was dabei? Ich drücke dir jedenfalls die Daumen! :)

    Liebe Grüße
    Myriam

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  2. pinkpetzie schreibt:

    Ich mag die Wolkenseifen Deos auch recht gern, sie schützen jetzt im Herbst und Winter auch wirklich ausreichend. Auf rasierter Haut brennt es bei mir allerdings ziemlich. Anfangs hat mir das Deo auch verstopfte Poren verursacht. Ja, unter den Armen. Das scheint sich aber durch den Trick mit leicht angefeuchteten Händen erledigt zu haben, weil man so deutlich weniger Produkt verwendet. Für mich bisher die beste Alternative. Ich teste gerade aber auch das aluminiumfreie Deo von Bioderma, das auf den ersten Blick auch ganz gut scheint. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass deine Odyssee bald ein Ende hat. LG

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