Das ist wie eine Tupperparty – nur mit Kosmetik

Wer von euch war schon mal auf einer Beauty-Party? Ich durfte den Spaß am Donnerstag erleben, dank der lieben Einladung von Carmen, bei der die Party stattfand. Zusammen mit einer ihrer Freundinnen und Carla trafen wir Heike von Mary Kay Cosmetics, die uns den Abend zum Thema Gesichtspflege vorbereitet hatte.

Los ging es eigentlich sogar schon einen Tag zuvor, als Heike anrief, um nach der Beschaffenheit meiner Gesichtshaut zu fragen. Sie wollte wissen, womit ich Probleme habe, ob meine Haut trocken oder fettig ist und welche Produkte ich im Moment verwende. Natürlich sagte ich ihr auch direkt, dass ich auf Duftstoffe allergische reagiere, was für Sie aber überhaupt kein Problem darstellte. Perfekt.

Am Donnerstagabend kam sie dann, bewaffnet mit einer riesigen Tasche und ganz vielen Produkten zum Ausprobieren, zu Carmen. Es konnte los gehen.

Kurz erzählte Heike ein wenig über Mary Kay: Die Marke kommt aus den USA und ist nach ihrer Begründerin benannt. Die war alleinerziehende Hausfrau und Mutter, die sich ein Geschäft neben ihren mütterlichen Pflichten aufgebaut hat, und das so flexibel wie möglich und so erfreulich wie möglich. Mittlerweile gibt es Vertreterinnen in 36 Ländern, die auf den Beauty-Parties die Produkte an die Frau bringen. Übrigens kann jede, die möchte, einsteigen und auch Mary Kay Produkte verkaufen. Oder man fängt erst mal klein an – wie Carmen – und wird Gastgeberin.

Zum Aufwärmen bekamen wir erst mal ein Peeling für die Hände, das nach einer sehr reichhaltigen Creme genutzt wurde, um Hautschüppchen „abzuschmirgeln“. Nach dem Abwaschen konnten wir unsere plötzlich babypopoweichen Hände bewundern.

Jede von uns bekam an ihrem Platz einen Spiegel mit einer kleinen Fläche, um dort Produkte auszuprobieren. Außerdem durften wir uns sexy Haarbänder mit dem Mary Kay Schriftzug überstreifen, damit die Reinigungs- und Pflegeprodukte nicht hinterher in den Haaren landeten. Gut gerüstet ging es mit dem Abschminken und Reinigen los.

Carla, Carmen und ich

Carla, Carmen und ich

Endlich kam ich mal in die Versuchung, eine dieser Reinigungsbürsten auszuprobieren. Ich liebäugel schon lange mit einer solchen und habe mich sehr gefreut, endlich mal eine zu testen. Leider ist meine Haut so viel mechanische Beanspruchung überhaupt nicht gewöhnt, da ich ja normalerweise keine solche Bürste nutze, geschweige denn andere rabiate Maßnahmen wie Peelings oder so. Daher fand ich, dass meine Haut nach der Nutzung der Bürste etwas gerötet war. Dass sie gereizt war, fiel mir später beim Eincremen auf.

Für die Reinigung bekam ich von Heike passend zu meiner Haut ein Produkt aus der Botanicals-Serie von Mary Kay, die für Sensibelchen wie mich geeignet ist. Es sind keine Duftstoffe enthalten, auch nicht in den anderen Reinigungsprodukten, was ich persönlich natürlich hier hervorheben möchte, da es nicht selbstverständlich, aber soooo klug ist!

Während die anderen Mädels nach der Reinigung noch ein Peeling ausprobierten, cremte ich schon fleißig mit der Botanicals-Creme, die extrem reichhaltig und fettig ist, obwohl sie sich beim Auftrag gar nicht so fettig anfühlt. Mein Gesicht glänzte allerdings sehr, fühlte sich aber super gut versorgt an. Trotz der duftstofffreien Formulierung brannte mein Gesicht dann leider ein wenig um den Mund und auf den Wangen. Heike und ich waren uns aber einig, dass das wohl von der vorherigen Anwendung mit der Reinigungsbürste kam, die die Haut möglicherweise ungewohnt stark beansprucht hatte.

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Danach gab es eine Augencreme, die vorsichtig ums Auge herum, ungefähr da, wo der Knochen die Augenhöhle begrenzt, aufgetupft wurde. Wir lernten – und das war für mich auf jeden Fall neu -, dass die Augenlider eigentlich gar nicht eingecremt werden, sondern nur sanft drumherum.

Für die Lippen gab es auch noch was: Erst ein Peeling und dann eine Pflege, die die Lippen richtig gut versorgt hat. Nach dem Peeling war natürlich vom Lippenstift nichts mehr übrig, aber auch so waren die Lippen schön gefärbt, da gut durchblutet dank des Peelings.

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Weiter ging es mit Foundation, die Heike passend zu unserem Hautton auswählte. „Wenn man nichts sieht, ist es die richtige Farbe“ war ihr Wahlspruch und Recht hatte sie damit. Wir stellten fest, dass die Foundation, die sie mir anbot, einen Tick dunkler war als das Make-up, das ich normalerweise nutze. Die neue Farbe passte zwar perfekt zur Farbe von Hals und Dekolleté, aber dran gewöhnen konnte ich mich auch dann nicht, als ich nach der Party zu Hause noch mal mit Puder und Blush drüber ging, um den gewohnten Look zu erzielen. Wenn man aber auch schon über sieben Jahre das gleiche Make-up nutzt, ist das auch einfach schwierig, sich plötzlich was anderes im Gesicht vorzustellen.

Mit einer reichhaltigen Handcreme endete der Abend und Heike gab es noch den Katalog mit, damit wir uns die Produkte noch mal anschauen können. Mir gab sie außerdem noch eine Reinigungs- und eine Creme-Probe der Botanicals-Reihe, um zu testen, ob ich auch bei einer zweiten Anwendung ein Brennen spüren würde. Nein, habe ich nicht gespürt ;)

Am Ende der Party entschied ich mich, Heike auch zu mir einzuladen. Als zukünftige Gastgeberin durfte ich einen Umschlag auswählen, in dem ein Gutschein für ein Präsent enthalten war. Und so bekomme ich, wenn Heike im Juli zu mir kommt und eine Beauty-Party zum Thema Schminken abhält, sogar noch eine Wimperntusche geschenkt ;)

Falls ihr jetzt auch Interesse habt, mal eine solche Beauty-Party zu schmeißen, schreibt mich an, ich gebe euch dann gerne Heikes Telefonnummer ;)

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7 Antworten zu Das ist wie eine Tupperparty – nur mit Kosmetik

  1. Coole Idee auf jeden Fall!

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  2. Carmen schreibt:

    Schöner Post, meiner geht auch gleich online ;) Aber gut zu hören, dass die Creme nicht das Problem für deine gereizte Haut war. Wenn du es noch mal mit einer Gesichtsbürste probieren willst kann ich die von Kiko wirklich empfehlen, wie sanft die ist hast du ja gefühlt und dadurch dass die nicht elektrisch ist, ist der Druck auch viel geringer :)

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  3. stoefftier schreibt:

    Also ist Mary Kay so in der Art wie Avon?
    Ich kenne die Marke aus der Glossybox oder Pinkbox.
    Muss bei dem Namen aber immer an die Mary-Kate von den Olsen Zwillingen denken. :D
    Aber so eine Party ist sicher lustig.

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    • Julia schreibt:

      Hey =) Ja, die Party war sehr lustig. Wir haben auf jeden Fall viel gelacht :D
      Avon kenne ich nicht gut genug, um zu behaupten, dass die Marken sich ähnlich sind. Ich kannte Mary Kay auch vorher gar nicht – shame on me! ^^ Liegt aber daran, dass ich vorher auch nie drüber nachgedacht habe, Kosmetik beim Direktvertrieb zu kaufen, sondern bisher immer in der Drogerie ;)
      Liebe Grüße

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  4. Isa schreibt:

    Ich finds total interessant, was für einen Unterschied das ausmacht,
    mal eine andere Beautyfee zu haben!
    Bei unserer Astrid war der Ablauf doch ein bisschen anders..
    Das Handpflege-Set hab ich! :D
    Liebe Grüße
    isa <3

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    • Julia schreibt:

      Ihr hattet aber auch ein anderes Thema, oder? Habt ihr nicht „Schminke“ gehabt?
      Und, wie ist das Handpflege-Set so in dauerhafter Benutzung? Wie oft benutzt du denn das Peeling?
      Liebe Grüße zurück

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