30 Day Ab Challenge: Mein Fazit

Ihr Lieben, groß hatte ich es in der letzten Woche angekündigt:  Mein ganz persönliches Fazit zur 30 Day Ab Challenge.

Eins vorweg: I failed!

Aber trotzdem möchte ich euch meine abschließende Meinung nicht vorenthalten.

Das fand ich positiv an der Challenge:

Gut fand ich, dass so viele mitgemacht haben und es sowas wie ein Gemeinschaftsgefühl gab, auch wenn die einen früher, die anderen später ausgestiegen sind. Ich glaube, ich habe alle meine Freunde überboten damit, wie lange ich durchgehalten habe, doch 30 Tage waren schon ein heeres Ziel, muss ich zugeben. Aber dazu gleich mehr.

Positiv war auch die Bestärkung, die ich bei jedem neuen Tag erfuhr, allein schon dadurch, auch noch 5 Sit-ups mehr zu schaffen oder den Frontstütz noch 5 Sekunden länger halten zu können. Das war ein tolles Gefühl.

Was die Challenge bringt:

Die Challenge hilft natürlich dabei, die Bauchmuskeln zu trainieren. In erster Linie wird die gerade Bauchmuskulatur gestärkt. Und die Tatsache, dass man im Laufe der Challenge immer mehr Wiederholungen schafft, zeugt davon, dass man tatsächlich mehr Kraft aufbaut.

Außerdem ist es gut, sich bewusst mal eine halbe Stunde am Tag seinem Körper zu widmen. Das ist ein gutes Gefühl, das man sich erhalten sollte, wenn auch vielleicht in anderer (sportlicher) Form.

Das fand ich negativ an der Challenge:

Für mich gab es keine sichtbaren Erfolge, d.h. meine Maße, die ich am Anfang genommen habe, haben sich nicht verändert, mein Bauch sieht auch nicht anders aus. Klar, er fühlt sich etwas fester an und gespannter, aber da die Challenge keinen Ernährungsplan beinhaltete, blieben wahrscheinlich nicht nur für mich die heiß ersehnten hammermäßigen Bauchmuskeln aus.

Denn:

Das erreicht man nur mit einer Kombi aus Kraft- und Ausdauersport sowie der richtigen Ernährung. Und ich gebe zu, dass ich in den letzten Wochen zu oft die Masterarbeit auch als Ausrede für Tortilla Chips und ein Treffen mit Freunden als Anlass für zu viel Wein genutzt habe. Sehr kontraproduktiv und der Challenge nicht zuträglich, selber Schuld, ich weiß.

Das Problem, das dadurch entstanden ist: Fehlende Motivation, weshalb ich es auch nur bis zu Tag 26 geschafft habe. Was nicht an den Übungen lag, sondern daran, dass ich nicht mehr die Ambition hatte, die Übungen in meinen masterarbeits-geprägten Alltag zu integrieren.

Mein Fazit:

Man braucht Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen. Und dann auch noch die Disziplin, sich neben den 30 Minuten quälender Bauchübungen die Schokolade beim Seriengucken zu verkneifen. Vielleicht wäre durchhalten dann einfacher gewesen, hätte man schon was sehen können. Außerdem sind 30 Tage ganz schön lang. Aber ich bin stolz auf mich, es so weit mitgemacht zu haben, und ich bin stolz auf alle von euch, die ebenfalls dabei waren!

Meine nächste 30-Tage-Challenge wird eine, die Kraft- und Ausdauersport kombiniert, davon erhoffe ich mir nicht nur sichtbare Ergebnisse, sondern auch gesteigerte Motivation, dadurch, dass man nicht jeden Tag dasselbe macht. Ich habe da schon was in Aussicht, näheres bald in einem sportlichen Sonntagspost ;)

Wie war die Challenge für euch?

Unterschrift1~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Alles zur 30 Day Ab Challenge: Tag 1 | Tag 8 | Tag 15 | Tag 22 | Tag 29

 

 

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8 Antworten zu 30 Day Ab Challenge: Mein Fazit

  1. hubilicious schreibt:

    Find ich gut, dass Du so ehrliches Feedback gibst. Ich hatte mir den Plan man ganz vorsichtig für Juli ausgedruckt, aber hab natürlich noch nicht angefangen. Das mit der Zeit und den Wiederholungen, was Du geschildert hast, hält mich etwas davon ab. Und ja, die Ernährung. Ich mag ja auch gerne Sport machen, damit ich nett was essen kann. :-) Wenn man hinterher eh nichts sieht, ist es das dann wert? Keine Ahnung… Ich überleg einfach mal weiter, und vielleicht ja im August… :-)

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    • Julia schreibt:

      Hehe, du kannst ja jederzeit anfangen ;) Und ich hab auch mit Leuten gesprochen, die einfach irgendwann die Wiederholungszahlen nicht mehr gesteigert haben, sondern dann einfach jeden Tag die Zahl von z.B. Tag 10 oder 15 gemacht haben, um überhaupt etwas zu machen. Und ich denke, das ist auch, was zählt: Überhaupt was machen, egal, ob es im Rahmen einer solchen Challenge ist oder im Fitnessstudio oder My-body-is-my-gym-mäßig für sich zu Hause ;)

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  2. Carmen schreibt:

    Ich muss ja sagen ich war in letzter Zeit gar nicht motiviert für Sport aber ich glaube morgen versuch ich mich mal an dieser Challenge hier die ich vorhin entdeckt habe:
    http://www.fitsugar.com/How-Get-Flat-Belly-35034496?utm_medium=ad&utm_source=POPSUGAR.com&utm_campaign=2014Flatbelly_Button
    Auf jeden Fall toll, dass du so gut durchgehalten hast, ich finde eh du hast einen sehr schön trainierten Körper!
    xx

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    • Julia schreibt:

      awww… Danke! :*

      Die Challenge, die du da entdeckt hast, klingt auch interessant. Wobei Laufen ja so gar nicht mein Ding ist :D Ich bin mal gespannt, was du berichtest!
      Mein Plan: Die nächsten zwei Wochen „normal“ zum Uni-Sport, dann ist Sommerpause, in der ich mich noch mal am 10-Tage-Zumba-Programm versuche, das ich Anfang des Jahres ja nicht bis zum Ende durchgezogen habe.
      Und danach habe ich noch so eine DVD von Jillian Michaels für ein 30-Tage-Workout. Ich bin gespannt :D

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  3. Carla schreibt:

    Ich finds gut, dass du es ausprobiert hast. Und du hast recht: Man braucht eine Mischunh aus Kraft- und Ausdauer-Training. Werde mir gleich mal Carmens Link anschauen, vielleicht können wir daraus ne neue Aktion startne ;)

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    • Julia schreibt:

      Hehe, genau, das wär was. Aber ich habe oben schon geschrieben, wie mein Plan aussieht (und Laufen mag ich halt einfach nicht so und wenn der erste Tag schon mit ner halben Stunde Laufen beginnt… Puh!)

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