[Freitagsrezi] Schmetterling – ein Roman von Gabriel Barylli und Sharron Gold

Zugegeben – ausgesucht und gelesen habe ich den Roman nur seines Namens wegen. Ich hatte mir den Klappentext nicht durchgelesen (oder konnte mich, als ich endlich dazu kam, das Buch zu lesen, nicht mehr daran erinnern, ihn gelesen zu haben). Und ich muss sagen, oft sind solche Buch-Blinddates die besten Errungenschaften. Und so habe ich „Schmetterling“ wirklich gern gelesen.

schmetterling-rezension

Das Buch erzählt eine Geschichte aus dem Leben eines Paares. Der Anfang räumt direkt mit allen Unklarheiten auf und man weiß: Die beiden haben sich gerade getrennt.

Der erste Teil des Buches wird dann aus der Sicht der Frau erzählt. In Rückblicken erklärt sie, wie es zu der Trennung kam. Aber sie erzählt auch, wie die beiden sich kennengelernt haben, und was sie nach der Trennung macht. Die zweite Hälfte des Romans zeigt seine Sicht der Dinge und was er glaubt, warum es soweit kommen musste.

Ich habe beide Hälften sehr gerne gelesen. An ihrer Hälfte mochte ich besonders den Stil, an seiner die Metaphern. Witzig ist auch, wie die beiden dieselben Ereignisse aus völlig unterschiedlichen Sichtweisen beleuchten. Ein Buch, das voll ist mit Leidenschaft, mit Liebe und Schmerz, und eine Geschichte aus dem Leben erzählt, aber dennoch Distanz zum Leser wahrt. Für mich eine angenehme Lektüre für eine lange Bahnfahrt.

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