Abendessen im Bona’me in Köln

Das neue Jahr startet gerade erst und alle haben Vorsätze á la „weniger essen“, „gesünder essen“, „was darf ich überhaupt noch essen?!“ – und da komm ich mit einer Restaurantkritik um die Ecke. Leider diesmal wirklich eher kritisch als empfehlend, aber lest selbst.

bonameVielleicht kennt ihr das Bona’me sogar schon? In Köln gibt es zwei Filialen und das Prinzip ist das gleiche wie bei Vapiano, Gin Yuu und Co. – nur mit türkischem Essen. Entsprechend kann man die Hälfte der Speisekarte nicht aussprechen, aber das ist ok. Dafür schmeckt es doppelt so gut wie es klingt. Versprochen!

boname-rheinauhafen-koeln

Herr Fuchs und ich haben uns, als wir kurz vor den Feiertagen zur Weihnachtsfeier mit seinen Kollegen im Bona’me verabredet waren, zuerst einen kalten Vorspeisenteller gegönnt. Darauf: Oliven, Schafskäse, Gurken und Salat, und natürlich drei Dips mit Brot. Sehr lecker. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ein bisschen neidisch war, als ich bei einem anderen Pärchen den gemischten Vorspeisenteller gesehen habe, von dem man bei kleinem Hunger gut satt werden kann. Es sind warme und kalte Häppchen darauf, allerdings auch Fleisch, weshalb wir den nicht bestellt hatten.

boname-kleiner-vorspeisenteller

Danach gab es für mich Ciftlik Sac mit Joghurtsoße. Es handelt sich dabei um einen Haufen super lecker gewürztes und angebratenes Gemüse auf einem hauchdünnen Fladenbrot mit Tomaten- und Joghurtsoße. Die Portionsgröße ist sehr gut (mit Vorspeise vielleicht sogar etwas zu groß :D) und das Essen, wie bereits erwähnt, richtig lecker.

boname-Ciftlik-SacHerr Fuchs war nicht ganz so glücklich. Er sagte, sein Essen sei sehr fettig gewesen. Er hatte Beyti Cevizli Veyeterjan – dünn gerolltes Fladenbrot, gefüllt mit Gemüse und Walnüssen, verfeinert mit Joghurtsoße und Peperoni-Minz-Öl.

Zum Nachtisch hatten wir Milchreis, der leider kalt war und nicht wie erwartet warm und mich auch sonst nicht vom Hocker gehauen hat.

boname-Beyti-Cevizli-VeyeterjanWas mich allerdings wirklich gestört hat, war nicht das Essen, sondern die Atmosphäre. Es ist sehr laut, weil sehr voll – man muss auch unbedingt reservieren, sonst wird es schwer, mit vielen Leuten einen Platz zu ergattern. Außerdem finde ich dieses Restaurant-Konzept ungemütlich, weil ständig jemand vom Tisch aufsteht, an einer der vielen Theken verschwindet und dann mit einem blinkenden Gerät wiederkommt, das vibriert, sobald das Essen fertig ist. Dann steht man schon wieder auf, läuft schon wieder durch den Laden und bekommt vom Gespräch am Tisch nichts mit. Außerdem warten manche Leute ja auch nicht und so gab es welche, die schon das Dessert abholten, während andere gerade erst die Hauptspeise auswählten. Das wird leider durch dieses Quasi-Fast-Food-Prinzip begünstigt, weshalb mich persönlich solche Restaurants nicht so sehr ansprechen. Eigentlich schade, denn das Essen im Bona’me ist ein Grund, nochmal dort hin zu gehen!

boname-milchreis

Wie seht ihr das? Findet ihr das Selbstabholer-Konzept gut oder stört euch das auch?Unterschrift1

Bona’me im Rheinauhafen | Anna-Schneider-Steig 22 | Köln | Website

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6 Antworten zu Abendessen im Bona’me in Köln

  1. Kathy schreibt:

    Klingt auf jeden Fall lecker…ich liebe die orientalische Küche :)
    Frohes neues Jahr und ich finds wunderbar dass nicht der x-te Neujahrs FitnessPost kommt :D

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    • Julia schreibt:

      Hallo liebe Kathy,
      oh ja, orientalische Küche mag ich auch sehr gerne! Gönnt man sich eigentlich viel zu selten! Letztens habe ich eine orientalische Kürbis-Quiche gemacht, die war auch suuuuper!
      Dir auch ein frohes Neues! =) (Die Sport-Posts kommen erst ab Februar :D)
      Liebe Grüße

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  2. Carmen schreibt:

    Boah sieht das gut aus!!! Ich liebe ja das Vapiano Konzept, meinetwegen könnte es das für sämtliche Landesküchen geben :D
    xx

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  3. diealex schreibt:

    Mich nerven solche Konzepte ja eher. Wir waren letztens zu 4. im Vapiano, meine Eltern waren auch dabei und leicht überfordert. Also, gemütliche Essen gehen ist anders…
    Viele Grüße, die Alex

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