Money Challenge 2014: Mein Fazit

Ein Jahr ist es her, dass Miri von Miris Jahrbuch zum kollektiven Sparen aufrief. Doch was ist daraus geworden? Habe ich es wirklich geschafft, den vorgesehenen Betrag der Money Challenge 2014 zu sparen? Mein Fazit.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Aufgabe: Jede Woche den Betrag einsparen, der die Zahl der Kalenderwoche widerspiegelt. Also in der ersten Kalenderwoche einen Euro zurücklegen, in der 52. Woche dann 52 €. Von Anfang an gab es Stimmen, die sagten, dass es ganz schön schwer werden würde, im Dezember – dem Monat mit den hohen Weihnachtsausgaben – über 200 € zurückzulegen.

Als ich Anfang 2014 der Challenge beitrat, dachte ich „Ach, das wird easy. Schließlich bist du im Sommer mit dem Studium fertig und danach hast du einen Job und dann kannst du ja richtig viel Geld sparen.“

War ich naiv!

Rückblickend muss ich sagen: Zum Glück habe ich an der Challenge teilgenommen, denn sie hat mir am Ende des Jahres den Arsch gerettet!

Ich habe das Geld immer einmal im Monat oder etwa alle sechs Wochen auf ein Konto überwiesen, an das ich nicht ohne weiteres dran komme. Damit das Geld auch wirklich gespart wird und nicht beim nächsten Kaufrausch auf den Kopf gehauen wird.

Dann kam das Ende des Studiums. Aber die Jobsuche gestaltete sich deutlich schwieriger als gedacht. Letztendlich habe ich etwas gefunden, das mir viel Spaß macht, aber leider nur sehr wenig Geld bringt. Trotzdem wollte ich an den Weihnachtsgeschenken nicht sparen. Dafür schenke ich zu gern. Und dann wurde auch noch die Miete abgezogen. Und schwupps, sah es auf meinem Konto ganz schön mies aus. Was für ein Glück, dass ich in diesem Moment auf mein gespartes Money-Challenge-Geld zurückgreifen konnte!

Mittlerweile sind die ersten drei Wochen des neuen Jahres rum. Mein Dezembergehalt ist gekommen. Damit konnte ich die letzten Dezemberwochen der Challenge zurücklegen. Ich habe es also geschafft! Jetzt hüte ich dieses Gesparte. Ob es wirklich wie geplant in den nächsten Urlaub fließen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Aber es gibt mir ein gutes Gefühl, dass es da ist, und deshalb bin ich sehr froh, dass ich die Challenge das ganze letzte Jahr über konsequent durchgezogen habe! Ich denke, ich werde es dieses Jahr ähnlich handhaben.

Und ihr so? Habt ihr auch teilgenommen? Oder welche Sparmethoden habt ihr?

Unterschrift1

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13 Antworten zu Money Challenge 2014: Mein Fazit

  1. TanjasBunteWelt schreibt:

    Puh das ist eine wirklich „fiese“ Challenge gewesen. Wüsste nicht ob ich das gerade im Dezember geschafft hätte. Ich lege jedes Monat allgemein einige Euros auf die Seite, nicht viel, denn viel bleibt ja nicht im Monat, aber so ein kleiner Notgroschen falls mal Not an der Frau ist ;-)
    Liebe Grüße Tanja

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    • Julia schreibt:

      Hallo Tanja,
      ja, genau, der Dezember war wirklich der Knackpunkt. Eigentlich hätte man das Dezembergeld schon im Laufe des Jahres „vor“sparen müssen :D
      Aber egal wie: Wichtig ist ja nur, dass man diesen Notgroschen hat ;)
      Liebe Grüße zurück

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  2. emmasjoyofliving schreibt:

    Hallo Julia,
    ich habe eine 1a-Sparmethode, die einfach umzusetzen ist, finanziell nicht „weh tut“ und sich schon nach kurzer Zeit lohnt: Alle 1€-Münzen sparen – wenn man Barzahler_in ist. So konnte ich damals problemlos die OP eines meiner Tiere bezahlen, ohne mir in den folgenden Tagen Gedanken über den Lebensmitteleinkauf machen zu müssen;). Ich mache das seit etwa 4 Jahren und find´s klasse.
    Liebe Grüße,
    Emma

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    • Julia schreibt:

      Hallo Emma,
      da hast du Recht, das ist wirklich eine einfach umzusetzende Methode ;)
      Wahnsinn, wie schnell da so viel zusammenkommt. Ich hab eine Zeit lang mal das Kleingeld gesammelt, also alles unter einem Euro, aber das ist natürlich etwas mühseliger. Und ich zahle nicht oft bar :/
      Liebe Grüße

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      • emmasjoyofliving schreibt:

        Genau, das war auch mir zu mühselig. Eine Freundin von mir (auch Kartenzahlerin;)) hat das so einrichten lassen, dass alles, was zu einem bestimmten Tag im Monat über einen bestimmten Betrag hinausgeht, auf ein separates Konto überwiesen wird. Beispielsweise alles am 15. des Monats über 800€ wird überwiesen. Finde ich besser als einen Festbetrag, so richtet es sich tatsächlich nach dem aktuellen Kontostand:).
        Viele Grüße

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      • Julia schreibt:

        Wow, das geht?! Das ist ja wirklich eine supergute Methode! Die gefällt mir! =)

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      • emmasjoyofliving schreibt:

        Ja! Sie finanziert allein dadurch ihre Urlaube! Vielleicht fragst du mal bei deiner Bank nach, das bieten bestimmt alle an:).

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  3. moiren atropos schreibt:

    Ich überweise normalerweise einen kleinen Festbetrag auf mein Sparkonto. Aber da ich fast immer barzahle sammle ich auch immer mein Kleingeld, sprich alles unter einem Euro. Da kommt auch immer was zusammen.

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  4. die letzte Crew schreibt:

    Ich pack jeden Abend meine Münzen in eine separate Spardose (Ich ärgere mich zwar dann immer das ich keine mehr für den Einkaufswagen habe..aber dumm gelaufen) da kommt auch immer was zusammen! Was ich gar nicht merke ist der Anteil der gleich vom Gehalt abgezogen wird und für später angespart wird ;-)

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  5. Frollein Keks schreibt:

    Ich bin beeindruckt, dass du das durchgezogen hast. Wirklich. :-)

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  6. Laura schreibt:

    Ich stelle es mir auch gar nicht so einfach vor. Anfangs geht es sicherlich, aber zum Ende hin, werden die wöchentlichen und somit auch monatlichen Beträge doch um einiges größer. Da kommt man schon ins Stocken. Dennoch, eine tolle Challenge.

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