Weniger ist mehr: Die Minimalismus-Challenge

Immer erreichbar, dauernd online, der neueste Trend hier, der hundertste Nagellack da, falsche Freunde, volle Schränke… Wer hat sich nicht schon mal gefragt, ob das wirklich alles nötig ist? Und ab und zu überkommt einen auch so ein Drang, irgendwas zu ändern. Aber so richtig weiß man nicht, was. Und wo überhaupt anfangen?minimalismus-challenge

Um sich ein bisschen mehr auf das Hier und Jetzt und die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen, kann man Yoga machen oder ein Achtsamkeitstagebuch schreiben oder sich einer Challenge stellen. Jeder sollte dabei tun, was für ihn am leichtesten umzusetzen ist. Dass es unbequem werden kann und man aus der eigenen Komfortzone heraus muss, das haben solche Ich-überdenke-mal-mein-Leben-Aktionen wohl so an sich.

Jedenfalls habe ich bei maaraavillosa gesehen, dass sie sich für die 30-Tage-Minimalismus-Challenge entschieden hat. Davon inspiriert möchte ich das auch machen. Ich gebe mir allerdings – wohl wissend – mehr als 30 Tage Zeit dafür. Vielmehr möchte ich mich den Aufgaben an freien Tagen widmen. Das Arbeitsleben plus Sport und Freunde und dann auch noch die anstehenden Hochzeiten und Geburtstage diesen und nächsten Monat würden in Kombination einen Freizeitstress ergeben, der irgendwie widersinnig zu der Challenge wäre.

Daher nutze ich die 30 Aufgaben, um bei mir Schritt für Schritt aufzuräumen. Vielleicht mache ich die Aufgaben auch in einer anderen Reihenfolge. Vielleicht mache ich auch nicht alle. Mal sehen. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufen und bin gespannt, wer mitmacht!

Ich freue mich schon ganz besonders auf die Ausmiste-Aufgaben: Endlich die Kosmetik-Sammlung und den Kleiderschrank entschlacken, oder aber die Facebook-Freunde entfernen, die man eigentlich nicht haben will. Sicher schwierig werden die Aufgaben, bei denen man nicht online sein darf. Auch Ziele formulieren oder eine neue Routine zu entwickeln, klingen für mich nach Aufwand, auf den ich mich aber auch irgendwie freue.

Eine Vorlage für die Aufgaben gibt es hier. Die ist zwar auf Englisch, aber das sollte ja kein Problem sein ;)

Wer von euch ist dabei?Unterschrift1

 

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7 Antworten zu Weniger ist mehr: Die Minimalismus-Challenge

  1. FashionqueensDiary schreibt:

    Sehr coole Idee! Ich hatte selbst erst einen Beitrag zum Thema Minimalsmus verfasst! Bin mal auf deine Erfahrung gespannt!
    LG

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  2. Lila schreibt:

    Ich ackere gerade schwer daran mal ein wenig mehr Minimalismus zuzulassen. So langsam fange ich nämlich an meine Kartons für die neue Wohnung zu packen und man glaubt ja gar nicht, was man so alles besitzt ;)
    Liebe Grüße
    Lila

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  3. Alex schreibt:

    Hey Julia,
    das ist eine wirklich gute Anregung, das eigene Leben und die Gewohnheiten zu überdenken, die sich über die Jahre eingeschlichen haben und hartnäckig bleiben wollen, obwohl sie einem gar nicht gut tun. Vor allem bei Smartphone-Handyspiele-Messenger-Internet-TV fühle ich mich manchmal wie ein Abhängiger – und ich bin selbst für diese Sucht verantwortlich. Ich bin letzte Woche lange spazieren gewesen und habe mal nicht das Handy mitgenommen. Das war sehr angenehm, ich fühlte mich richtig frei. Ich hab auch mal das Handy fast den ganzen Tag auf lautlos gelassen. Ich wurde nur von „News“ und (Messenger-)Nachrichten belästigt, wenn ich mich aktiv dazu entschieden hab, nachzuschauen. Oh mein Gott, wie sich das schon anhört, was ich hier schreibe („mal NICHT das Handy mitgenommen“). Dabei kenne ich ja noch die Zeit ohne (mein eigenes) Handy. Schrecklich.
    Vielleicht schreibe ich mir die 30 Ideen auf eine DIN-A4-Seite und hänge sie in der Wohnung auf, so dass ich nicht vergesse, immer mal an der ein oder anderen Veränderung zu arbeiten. Denn den Zeitplan in 30 aufeinanderfolgenden Tagen durchhalten schaffe ich auch nicht :D Aber jeder Schritt ist ein Gewinn :)
    Liebste Grüße
    Alex

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  4. emmasjoyofliving schreibt:

    Sehr tolle Sache! Ich spiele momentan auch mit dem Gedanken, mal wieder eine „Shopping-Diät“ zu machen, wie ich es schon mal getan habe. Das tat echt gut und war nachhaltig:). Meinen Klamottenschrank habe ich letzten Monat ausgemistet und wie es der Zufall will, habe ich soeben meine Make-up-Sammlung aussortiert, und musste grinsen, als ich deinen Beitrag gelesen habe;). Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg, das wird sich gut anfühlen!
    Liebe Grüße,
    Emma

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  5. diealex schreibt:

    Tolles Projekt. Ich bin gespannt, wie es Dir damit ergeht!
    Viele Grüße, die Alex

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  6. maaraavillosa schreibt:

    Ich bn gespannt auf deine Umsetzung und wie es dir dabei ergeht :)

    Viele liebe Grüße,
    Patrizia :)

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    • Julia schreibt:

      Liebe Patrizia,
      da ich mir die Challenge ja schon vor einem Jahr vorgenommen habe, kann ich dir sagen: Gar nicht so einfach. Ich habe nur wirklich wenige Aufgaben mit Gewissen bearbeitet. Vieles war mir zu aufwändig und ich habe mir einfach nicht die Zeit genommen, weil ich in meinem Alltag festhing oder mir andere Projekte wichtiger waren.
      Bei dir war es erfolgreicher, oder?
      LG

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