Meer sehen: Von Indoor-Strandkörben und ruhigen Biergärten

Mitten in Ehrenfeld – diesem für mich als Außenstehende so hippen und alternativen Viertel in Köln – findet man in einer Seitenstraße der Venloer Straße das „Meer sehen“. Und das macht seinem Namen schon allein wegen des Strandkorbes mitten im Gastraum alle Ehre.

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Vorbei an einer Theke und ein paar kleinen Tischen geht es in den Gastraum, der eher dunkel und Lounge-Bar-mäßig anmutet. Mitten drin steht ein Strandkorb – das Motto ist also klar.

Hinten durch geht es an türkis gestrichenen Wänden vorbei in einen kleinen Biergarten – mitten in der Stadt und so unfassbar ruhig. Ich konnte gar nicht glauben, dass wir in Köln in einem Hinterhof saßen und so ungestört waren.

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Die Speisekarte des „Meer sehen“ ist schön übersichtlich. Ich muss aber sagen, dass ich mir unter dem Motto doch irgendwie mehr Fischauswahl gewünscht hätte. Es gibt zwei Salate, zwei Pasta-Gerichte und ein paar wenige Fleisch- und Fisch-Hauptspeisen sowie ein Dessert. Außerdem gibt es eine ausgiebige Tapas-Karte, die unter dem Namen „Vielerlei“ mit vielerlei Leckereien aufwartet. Statt einer Hauptspeise könnte man auch von drei dieser Tapas satt werden. Und wenn ich das nächste Mal die Atmosphäre im Biergarten des „Meer sehen“ genießen möchte, dann werde ich auch genau das tun.

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Als Vorspeise gönnte ich mit lediglich die Datteln im Speckmantel (4 Euro), die sooo lecker waren, dass ich die beim nächsten Mal direkt wieder bestellen würde. Meine Freundin versuchte sich am Glasnudelsalat (4 Euro), der sehr hübsch in einem Glas daherkam, aber ein wenig scharf war. Gut, dass wir schon zuvor Brot mit einem Bärlauch-Aioli-Dip bekommen hatten, so konnte das Brot die Schärfe ein wenig mildern.

meer-sehen-glasnudelsalat

Als Hauptspeise gab es für mich Tagliatelle (und ich glaube, die waren hausgemacht) mit Spargel, Kirschtomaten und Bärlauchpesto (ca. 13 Euro). Für mich hätte es ruhig mehr Pesto sein dürfen, denn die Nudeln waren sehr breit gewalzt und der Teller sehr groß – da wäre also mehr gegangen. Dennoch lecker, keine Frage!

Meine Freundin bestellte sich Fisch mit Kartoffelpüree, das sah auch sehr gut aus!

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Die Bedienung ist total aufmerksam und sehr nett und man wird auch hinten im Biergarten nicht vergessen. Im Sommer kann man allerdings nicht reservieren, aber bis ca. 18:30 Uhr ist es unter der Woche wohl eher kein Problem, auch so noch einen Platz zu bekommen. Als wir gingen, waren auch drinnen viele Tische besetzt, aber bei schönem Wetter lockt einfach der Biergarten.

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Für mich auf jeden Fall eine positive Überraschung inmitten der Stadt. Da würde ich auch wieder hingehen (und mich durch die Tapas-Auswahl schlemmen :D)!

Unterschrift1

Meer sehen | Philippstr. 1 | 50823 Köln | Website

 

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