Sommerbräune im Handumdrehen: Ich teste Selbstbräuner

Braun werden um jeden Preis ist schon lange nicht mehr in! Wer aber trotzdem Wert auf eine gesunde Sommerbräune legt, sich aber nicht der prallen Sonne aussetzen will – oder gar kann, da er den ganzen Tag im Büro abhängt – , für den gibt es ja zum Glück Abhilfe in Form berühmt-berüchtigter Selbstbräuner. Lange habe auch ich mich dagegen gewehrt, denn eigentlich werde ich schnell braun und brauche da keine Nachhilfe.sundance-selbstbraeunungstuch_kl

Aber wer kennt das noch: Man geht geschminkt zur Arbeit, Gesichtscreme und Foundation beinhalten einen Lichtschutzfaktor und obwohl Arme und Beine beim Weg zur Arbeit auf dem Fahrrad genug Sonne für Bräune und Vitamin D abbekommen, bleibt das Gesicht unter der schützenden Make-up-Makse hell. Mist! So geht es mir und deshalb habe ich einen Selbstbräuner ausprobiert.

Eine Freundin hatte mir einen empfohlen, aber der war mir zu teuer. Als Allergiker muss ich schließlich immer davon ausgehen, dass ich ein neues Produkt nicht vertrage. Deshalb sind kleine Packungen oder Probiergrößen hier eher angesagt. Daher war ich ganz begeistert, als ich im dm das Selbstbräunungstuch von Sundance entdeckte.

Es ist geeignet für Gesicht und Körper – das kann ich sogar bestätigen, denn ich habe beides getestet. Am Körper hält es allerdings ein bisschen besser. Ich vermute, das liegt daran, dass ich mein Gesicht zweimal am Tag wasche, den Körper aber nur einmal dusche. Dadurch werden die getönten Hautschichten im Gesicht wahrscheinlich schneller abgetragen.

links: vorher; Mitte: nach der ersten Anwendung (in natura war deutlich mehr zu erkennen und ich fand es schon schön gebräunt); rechts: sieben Tage später, nach der zweiten Anwendung

links: vorher; Mitte: nach der ersten Anwendung (in natura war deutlich mehr zu erkennen und ich fand es schon schön gebräunt); rechts: sieben Tage später, nach der zweiten Anwendung

Das Tuch verspricht eine einfache und präzise Anwendung – auch das stimmt! Es ist quasi idiotensicher und Streifen gibt es auch nicht. Da ich aber keine Flecken an den Handflächen riskieren wollte, habe ich jedes Mal Einmalhandschuhe genutzt. Was ansonsten passiert wäre, kann ich nicht beurteilen, aber mit Handschuhen finde ich persönlich empfehlenswert ;)

Das Tuch ist einem feuchten Erfrischungs- oder Toilettentuch ganz ähnlich. Es ist getränkt in einer Flüssigkeit, die wohl den selbstbräunenden Effekt herbei führt. Duftstoffe sind nicht enthalten, aber Parfum. Deshalb riecht das Produkt auch total gut nach Sommer und Sonnenschutz.

Allerdings: Selbstgebräunte Haut bietet keinen natürlichen Schutz vor der Sonne! Das kann nur die natürlich entstandene Bräune leisten. Und natürlich ist es am besten, trotz Bräune immer mit einem Sonnenschutz in die Sonne zu gehen! Denkt da bitte dran! Sonst gibt es Falten oder gar Schlimmeres!

Das Bräunungstuch enthält zudem Aloe Vera und andere feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe. Die Haut soll sich nach der Anwendung glatter anfühlen. Tut sie auch. Etwa zwei bis drei Stunden. Nach drei Stunden ist die Einwirkzeit vorbei. Danach wird die Haut trocken und spannt auch ein wenig. Zumindest bei mir. Aber ich habe ja eh Probleme mit trockener Haut. Zum Glück kann man hier mit Eincremen nach der Einwirkzeit leicht Abhilfe schaffen ;)

links: vorher; rechts: nach einmaliger Anwendung

links: vorher; rechts: nach einmaliger Anwendung; ausnahmsweise mal ganz ungeschminkt, aber so sieht man den Effekt nun mal am besten ;)

Ich benutze das Tuch nicht öfter als einmal in der Woche. Durch häufigere Anwendung intensiviert sich die Bräune. Da ich nicht möchte, dass es unnatürlich aussieht, reicht einmal die Woche völlig aus. Im Gegensatz zu natürlicher Bräune verblasst die chemische Bräune innerhalb einiger Tage wieder – wie gesagt im Gesicht schneller als z.B. an den Beinen.

Ich habe das Sundance Selbstbräunertuch bereits nachgekauft. Ein Tuch kostet 35 Cent. Für mich ist das eine einfache und verträgliche Methode, meine büroblassen Beine und mein Gesicht dem Rest des Körpers anzupassen. Von daher gibt es von mir eine uneingeschränkte Empfehlung!

Wie haltet ihr das? Unterschiedlich braun dank Büro-Dresscode oder Anti-Bräunungs-Strategie? Oder komplett künstliche Bräune? Oder immer LSF 50?

Unterschrift1Übrigens: Vor dem Auftragen wird ein Peeling empfohlen. Das geht schnell und einfach mit dem ebelin Peeling-Schwamm ;)

 

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3 Antworten zu Sommerbräune im Handumdrehen: Ich teste Selbstbräuner

  1. Carmen schreibt:

    Super Resultat! Ich habe echt noch nie daran gedacht solche Tücher zu benutzen! Ich denke da ist halt nicht so viel Produkt dran und deswegen verschmiert wohl auch nix nachher beim Anziehen oder Schlafengehen und somit können auch keine Streifen entstehen.
    xx

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  2. marieschindler schreibt:

    Tja, ich bin dann eher die Kategorie: Vornehme Blässe. :-D Mit meiner empfindlichen Haut vertrage ich die meisten Selbstbräuner nicht und sonnen ist wegen Mallorca-Akne auch nicht drin… Aber es gibt Schlimmeres. :-D
    Herzliche Grüße,
    Marie <3

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  3. Pingback: Ein Hauch von Urlaub: Der ebelin Peeling-Schwamm | Lila Lummerland

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