#fooddiary: Meine Ernährungsumstellung

Ernährungsumstellung? Aha. Was isst du denn jetzt noch?

Ne Menge!

Low Carb Dinner: Zoodles, Suppe, Auflauf, Grill-Avocado, Naked Burger, Fisch

Low Carb Dinner: Zoodles, Suppe, Auflauf, Grill-Avocado, Naked Burger, Fisch

Letzte Woche habe ich euch von meinen Erfolgen dank Sport und Ernährungsumstellung erzählt. Heute gibt es mehr Inspiration in Sachen Low Carb. Für mich funktioniert diese Methode sehr gut. Ich werde sie allerdings nicht in allen Einzelheiten aufdröseln, da andere Menschen damit ihr Geld verdienen, dass sie solche Ernährungskonzepte an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen.

Außerdem ist Ernährung sehr sehr sehr individuell. Was für den einen funktioniert, ist für den anderen nicht die richtige Methode. Und mit funktionieren meine ich deutlich mehr als nur „damit nimmt man ab“. Dazu gehört auch, dass man sich wohl fühlt, sich nicht quält, sich nicht irgendwas angeblich Gesundes, aber Ekliges reinwürgt, dass man keinen Hunger hat, dass man fit und wach ist, dass man leistungsfähig ist, dass man Kraft hat, dass der Körper nicht vor lauter fehlender Nahrung die Muskeln abbaut… Da gehört echt mehr dazu als FDH oder „ich lass mal die Kohlenhydrate weg und esse dadurch weniger“. Ich kann euch sagen: Been there, done that. Funktioniert nicht einfach so!

Fruchtzucker erlaubt: mein zweites Frühstück

Fruchtzucker erlaubt: mein zweites Frühstück

Was aber funktioniert: Low Carb mit ausreichend Eiweiß- und Fettzufuhr. Ich verzichte zudem nicht komplett auf Kohlenhydrate. Ich mache ja auch viel Sport, dazu benötigt man nun mal Energie aus Kohlenhydraten. Außerdem habe ich einen Bürojob und das Gehirn benötigt Glucose. Aber in Maßen sind Kohlenhydrate ja auch wirklich nichts Böses. Am liebsten zum Frühstück.

Viele Menschen – und ich gehörte bis vor kurzem dazu – sagen „ich könnte nicht ohne Nudeln/Brot/Kartoffeln/Süßigkeiten leben“. Dachte ich auch. Stimmt aber nicht. Kohlenhydrate werden zu Zucker abgebaut, der treibt den Blutzuckerspiegel hoch, der Körper schüttet Insulin aus, um den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Der Blutzuckerspiegel sinkt, man bekommt Heißhunger. Ein Teufelskreis.

Lässt man die Kohlenhydrate aber weg, bleibt der Blutzuckerspiegel konstant, es wird kein Insulin ausgeschüttet, das laut einiger Theorien den Fettabbau behindert. Es ist also nicht im Blutkreislauf, somit kann der Fettabbau nicht behindert werden. Und viel wichtiger: Es gibt keine Heißhungerattacken. Vor allem Eiweiß sättigt nachhaltig. Zudem esse ich fünf Mahlzeiten am Tag. Hunger wird zum Fremdwort.

Als erstes verliert man Wasser. Das ist ja bei allen Diäten so. Und dann verliert man an Umfang. Langsam, aber deutlich. Dellen verschwinden. Schwabbel verschwindet. Die Beweisfotos seht ihr hier .

Low Carb Lunch: Salat mit Thunfisch, Forelle, Ei oder Feta, gerne auch Rührei

Low Carb Lunch: Salat mit Thunfisch, Forelle, Ei oder Feta, gerne auch Rührei

Kein Heißhunger, keine Lust auf Süßes. Die erste Woche ist hart, denn der Körper merkt den Zuckerentzug. Die Folge: Schlimme Kopfschmerzen. Aber wenn das überstanden ist, ist alles fein. Ich fühle mich wacher, fitter, schlauer, leichter, vitaler… Wow! Kohlenhydrate bremsen einen einfach aus. Ich habe eine so deutliche Veränderung gespürt, dass ich auf keinen Fall wieder zum alten Zustand zurück will. Und zwar ganz unabhängig davon, dass ich damit auch abgenommen habe. Ich fühle mich einfach so viel besser.

Low Carb ist aber mehr als einfach nur Kohlenhydrate weglassen. Wie kreativ und lecker mein Speiseplan ist, zeige ich euch heute. Wenn ihr Interesse an bestimmten Rezepten habt, schreibt es mir in die Kommentare.

Meine liebste Mahlzeit: Süßes Frühstück

Meine liebste Mahlzeit: Süßes Frühstück

Mein Food Diary:

Morgens esse ich immer, was ich will. Also süß. Ich steh einfach auf’s Frühstück. Es gibt meinen morgendlichen Kakao, Obst, Joghurt oder Quark und dann noch Brot, Croissants, süße Teilchen oder Roggenflocken. Also superlecker und meine tägliche Dosis Zucker, die das Gehirn versorgt, wach macht und glücklich macht. So starte ich gut und zufrieden in den Tag. Dadurch fällt es mir noch viel leichter, den Rest des Tages auf Süßes zu verzichten.

Vormittags gibt es Obst mit Joghurt oder Quark. Alternativ ginge auch Gemüse, aber Obst hat eben von Natur aus etwas Zucker und ich gestehe: Ich bin eine Süße. Aber anscheinend schadet es ja nicht, denn ich fühle mich gut und habe abgenommen.

Mittags gibt es Salat mit Ei, Fisch, Fleisch, Tofu oder Feta. Hauptsache Eiweißquelle, damit ich am Nachmittag nicht in einem Tief lande, sondern satt und gut weiterarbeiten kann.

Der Nachmittagssnack: Obst, Smoothie, Nüsse

Der Nachmittagssnack: Obst, Smoothie, Nüsse

Nachmittags gibt es Obst, Gemüse oder Nüsse. Wobei die Nüsse neu sind. Gesunde Fette, aber leider oft gesalzen. Salz bindet wieder Wasser im Körper und schwemmt auf, was den Effekt der fehlenden Kohlenhydrate leider auf Dauer schmälert.

Abends esse ich meistens warm. Es gibt super oft Zoodles, also Nudeln aus Zucchini, und Caroodles (Nudeln aus Karotten), Gemüsesuppen, Tofu (gebraten oder als Frikadelle), Fleisch, Fisch oder Eier – gern als Omelett oder als Füllung in Gemüse. Gemüse kann man auch gut mit Hackfleisch füllen. Manchmal gibt es aber auch Salat, also ähnlich wie mittags.

Auswärts essen kann problematisch werden, muss es aber nicht. Eigentlich kann man immer fragen, ob man die Kohlenhydrat-Beilage durch mehr Gemüse oder Salat ersetzen kann. Klappt normalerweise. Oder man bestellt bei Salaten direkt das Brot ab. Wenn ich auswärts esse, was ich ja mindestens zweimal im Monat mache, achte ich aber nicht immer drauf. Das kommt ein bisschen darauf an, was ich im Laufe der Woche noch so gegessen habe und ob ich weiß, dass ich z.B. am Wochenende zum Kuchen essen oder zu einer Feier eingeladen bin. Mindestens einen Cheatday pro Woche plane ich immer ein und gönne den mir auch.

Auswärts Low Carb essen: Salat mit Lachs, Steak an Gemüse, Zeigenkäse mit Bacon

Auswärts Low Carb essen: Salat mit Lachs, Steak an Gemüse, Zeigenkäse mit Bacon

Und wenn man doch mal was vermisst, gibt es ja für vieles Alternativen. So, wie es für Nudeln Zoodles gibt, gibt es eine Reis- und eine Pizzaboden-Alternative aus Blumenkohl. Der Blumenkohlreis ist super – einfach Blumenkohl im Mixer auf Reisgröße zerkleinern, in Brühe kochen. Die Pizza allerdings war bisher ein Reinfall. Der Boden aus Blumenkohl und gemahlenen Mandeln ist durch die Tomatensauce aufgeweicht und ist total matschig geworden.

Habt ihr Tipps und weitere gute Rezepte für Low Carb? Ich freue mich auf eure Antworten!Unterschrift1

 

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12 Antworten zu #fooddiary: Meine Ernährungsumstellung

  1. kocheule schreibt:

    Gute Entscheidung! Ich mache das seit mittlerweile 9 Monaten und habe mich total daran gewöhnt auf die klassischen Sättigungsbeilagen wie Nudeln, Reis & Co. zu verzichten. Auch das klassiche Butterbrot am Abend fehlt mir überhaupt nicht mehr. Es gibt so schöne Alternativen. Weiterhin viel Erfolg!

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