Jillian Michaels: Ripped in 30 – Week 3

Nachdem ich Level 2 beendet hatte, habe ich erst mal einen Tag ausgesetzt. Manchmal muss man auch andere Prioritäten setzen.

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Montag: 2 Stunden. Dienstag: Pause. Mittwoch: 1 Stunde. Donnerstag: Mein rechtes Bein macht seit Sonntag Probleme. Also noch mal Pause. Ich gucke mir aber schon mal Level 3 an und befürchte das Schlimmste…

A little passion
never killed anybody!

Freitag, Tag 15: Erst mal ohne Manschetten. Zum Drangewöhnen.

Mit ist schlecht. Ich fühle mich großartig.

Häääh?!

Anstrengend, aber nicht so kacke wie Level 2. Und auch ziemlich kurzweilig. Das Warmup finde ich zu heftig. Das könnte an sich schon fast ein Circle sein. In Circle 1 fehlt dafür eine Übung. Ist euch das auch aufgefallen? Da ist eigentlich im Kraftteil eine dritte Übung drin, die aber beim zweiten Durchgang einfach übergangen wird. Finde ich blöd, werde ich wohl selbständig einbauen müssen.

Leider sehr beinlastig. Und Circle 3 geht voll auf den Trizeps. Die Bauchübungen sind ok, leider wieder mehr Crunch als Halteübungen.

Samstag, Tag 16: Weil’s gestern so schön war, noch mal ohne Manschetten.

Ok, Jillian ist immer noch unsympathisch.

Meine Kehle ist staubtrocken, meine Arme sind taub, mir ist schlecht. Dabei ist das letzte Essen doch schon länger her?! Vielleicht liegt es an den Bauchübungen? Auf jeden Fall ein gutes Programm! Meine Schwachstelle sind diesmal die Cardio-Squat-Lunge-Übungen, tief-hoch im Wechsel mit meinen schmerzenden Beinen klappt einfach nicht in dem Tempo. Aber ich glaube, effektiv ist es trotzdem. Ich fühle mich sehr gut (ich weiß, klingt widersprüchlich, ist aber so).

Sonntag, Tag 17: Nach dem Kuchen ist vor dem Workout :D

Deshalb heute mit Manschetten. Außerdem fand ich den Nachbrenn-Effekt, also dieses Gefühl, Sport gemacht und mich verausgabt zu haben, die letzten beiden Tage eher unerheblich bis gar nicht spürbar. Das wollte ich ändern.

Allerdings sind diese 2 Kilogramm mehr am Körper deutlich (!!!) spürbar. Bei Cardio im zweiten Circle habe ich das Gefühl, gleich ist es vorbei mit mir und ich muss die Beine hochlegen. Natürlich bin ich kein gutes Beispiel und quäle mich weiter durch. Diesmal bin ich aber auch schlauer und habe eine Flasche Wasser griffbereit. Insgesamt habe ich das Gefühl, nicht viel schlechter abzuschneiden als ohne die Manschetten (außer bei Cardio). Aber ich schwitze deutlich mehr. Doch das finde ich gut.

Mo: 2 h, Di: Pause, Mi: 2 h (und es geht mir damit sehr schlecht! Mein Kreislauf packt es nicht. Meine Beine schmerzen seit Tagen. Ich beschließe, eine Pause einzulegen.)

Samstag holt mich mein schlechtes Gewissen ein. Ich zwinge mich zum Workout. Tag 18: Ich fühl mich kacke! Das Workout ist hart, v.a. der erste Circle. Es fühlt sich an, als müsste ich erst wieder rein kommen. Macht keinen Spaß. Ich frage mich bei einigen Übungen, ob ich die überhaupt richtig mache. Denn am Bauch haben sie anscheinend bisher nichts gebracht. Eher im Gegenteil. Der gefällt mir weniger als vor einer Woche…

Sonntag, Tag 19: Puh, keinen Bock. Ich bin grad echt null motiviert. Geht’s nur mir so???

Nach etwa der Hälfte werde ich langsamer. Ich fühle mich nicht auf der Höhe, aber auch nicht schlechter als zuletzt.

Aber ich fühle mich fett und schwabbelig und das projiziere ich auf das Workout, weshalb es mir keinen Spaß macht. Immer frage ich mich nur „Was bringt das? Ich sehe immer noch so kacke aus wie gestern.“

Mo: 2 h, Di: Pause (mit Carbs! oh no!), Mi: 2 h, Do: Pause, Fr: Pause, Sa: Pause – ich habe einfach so viel zu tun!

Sonntag geht es endlich weiter, Tag 20: Ohne Manschetten, ich will’s ja nicht übertreiben. Schon beim Warm-up merke ich den Pole Dance Workshop vom Tag davor (das war ein Junggesellinnen-Abschied, falls einer fragt :D). Meine Oberschenkel und mein Trizeps sind schwer verspannt. Entsprechend laufen dann auch die Arm-Übungen in der dritten Runde. Sehr erschöpfend! Dazu kommt, dass ich meine rechte Hand schone, weil ich mir am Freitag einen Finger in der Autotüre enigeklemmt habe. Tut zwar nicht mehr weh, aber bei Stößen merkt man‘s schon. Insgesamt bin ich also invalide, aber stolz.

Mo: wie immer 2 h, Di: Pause, Mi: 2 h, Do & Fr: Pause (Advent und so, ihr wisst ja…)

Samstag, Tag 21: Puh, ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Ich habs halt einfach gemacht heute. Mit Manschetten, schließlich hatte ich zwei Tage Pause. War ganz okay. Ich habe aber irgendwie keine Lust mehr auf das Level.

Sonntag, Tag 22: Juchuu, letztes Mal! Ich gebe noch mal alles. Nicht zuletzt, weil ich irgendwie motiviert bin. Weil meine Maße besser sind als nach Level 2, obwohl ich schlechter gegessen habe. Ich vermute aber auch, dass man nach 6 Monaten low carb einfach mal wieder Kohlenhydrate braucht, um den Stoffwechseln anzukurbeln. ;) Ich fühle mich ganz okay, mein Bein tut mir leider mal wieder weh, aber das hat nichts mit den Sport zu tun. Und mir ist schlecht, aber ich denke, das liegt daran, dass ich nicht genug gegessen habe.

vergleich-nach-lvl-2-nach-lvl-3

Links: Nach Level 2. Rechts: Nach Level 3

Fazit Level 3:

Meine Gefühle zu Level 3 sind durchwachsen. Anfangs hat es mir viel Spaß gemacht. Gefühlt war es nämlich immer schnell vorbei. Außerdem gibt einem das Level die Chance, sich zu steigern. Zum Ende hin konnte ich das Level überhaupt nicht mehr sehen, war demotiviert, angeätzt, gelangweilt und konnte mich kaum mehr aufraffen. Ein Wunder, dass die Werte danach dennoch so gut geworden sind und ich mit den Fotos echt zufrieden bin! Es ist ein bisschen Quälerei und ich könnte verstehen, wenn es Leute gibt, die mit dem Ripped-Programm weniger glücklich sind als mit Shred.

Unterschrift1

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