Ab wann nutzt man eigentlich Nachtcreme?

Ist das so ein Altersding? Gehört Nachtcreme zu den Produkten, die dieses unsichtbare „30+“-Siegel tragen? Oder ist es tatsächlich schon vorher angebracht? Sicher gibt es dafür keine Regel. Und am Ende des Tages ist doch jeder Körper – und damit auch jede Gesichtshaut – in den Bedürfnissen individuell. Für mich funktioniert die Unterteilung meiner Pflegeprodukte in Tag und Nacht daher manchmal ganz gut.

balea-nachtcreme-sensitive-q10

Ich sage bewusst „manchmal“. Denn es gibt Jahreszeiten, die das eher verlangen als andere. Als sich also die kühlere Jahreszeit im Oktober ankündigte, dachte ich mir, dass eine reichhaltigere Pflege, die die vom Tag gestresste Haut regenerieren würde, vielleicht angebracht wäre. Und so kaufte ich mir neugierig die Balea Med Ultra Sensitive Q10 Anti-Falten Nachtcreme.

Neugierig auch deshalb, weil diese Creme neu war. Die normale Nachtcreme (ohne Q10) kannte ich schon und habe die auch schon häufiger gekauft. Allerdings finde ich sie für den Winter nicht reichhaltig genug.

Und ein bisschen Anti-Falten-Wirkung kann ja auch nicht schaden, habe ich mir gedacht. Mit Ende 20 kann man da schon mal was ausprobieren. Oder etwa nicht? Ist ja nur nachts und da soll sich die Haut ja erneuern und erfrischen und da kann man ja mal ein bisschen nachhelfen.

Wie alle Cremes der Ultra Sensitive Reihe ist sie weiß, geruchsneutral und für Allergiker geeignet. Allerdings ist sie für mich, trotz meiner eher trockenen Haut, zu reichhaltig. Vier Wochen lang hatte ich mit wirklich deutlichen Pickeln zu kämpfen. Zuerst wollte ich sie nicht der Creme zuschreiben, da es ja auch ein Zufall hätte sein können. Nach zwei Wochen war ich mir da nicht mehr ganz so sicher. Aber ich vertrete die Meinung, dass man ein Produkt erst nach vier Wochen wirklich bewerten kann (es sei denn, man bekommt direkt nach der ersten Anwendung juckenden Ausschlag oder so), also cremte ich fleißig weiter. Meine Haut ist supergut versorgt, sehr weich und gar nicht trocken. Aber ich glaube, sie ist tatsächlich über-versorgt.

Ich bin wohl doch noch ein bisschen zu jung für diese intensive Pflege und bleibe daher lieber bei den Nicht-Q10-Produkten ;) Wer aber entweder sehr sehr trockene Haut hat oder aber schon ein wenig älter ist und reichhaltigere Pflege daher benötigt und leider gleichzeitig etwas sensibel ist, für den könnte diese Creme etwas sein.

Ich bleibe derweil – auch gerade jetzt im Winter – bei der Intensivcreme, die sowohl tagsüber als auch nachts bisher immer verlässlich war und mir gute Dienste erwiesen hat. Von allen Cremes ist sie mir die liebste und da ist es mir dann auch gleich, dass sie nicht spezifisch für Tages- oder Nachtpflege gekennzeichnet ist.

Wie handhabt ihr das? Tages- und Nachtcreme separat oder immer dieselbe Pflege? Und welche nutzt ihr?

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5 Antworten zu Ab wann nutzt man eigentlich Nachtcreme?

  1. Tanjas Bunte Welt schreibt:

    Hallo Julia,

    ich muss gestehen, ich vergesse Nachts immer mich einzucremen, obwohl ich gerade jetzt zu der Jahreszeit eine Extraportion zwecks trockener Haut gebrauchen könnte. Tagescreme kommt aber rauf
    LG Tanja

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    • Julia schreibt:

      Liebe Tanja,

      verrückt :D Ich kann mir gar nicht vorstellen, das Eincremen zu vergessen, weil meine Haut sonst spannt. Und das ist so unangenehm. Da ist deine Haut anscheinend besser versorgt ;)
      Liebe Grüße zurück

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      • Tanjas Bunte Welt schreibt:

        Da ich meist vor dem Bettgehen bade und dort entsprechende Zusätze nutze, wird es wahrscheinlich deshalb sein, dass ich es nicht so merke. Leider beim Aufstehen dann doch. Ich kann dir gar nicht sagen, wie ich mich auf den Sommer freue. Keine doofe Heizungsluft und ständiger Wechsel zwischen warm und kalt
        LG

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      • Julia schreibt:

        Oh ja, darauf freue ich mich auch schon! =)

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  2. glattgelockt schreibt:

    Ich benutze die selben Produkte morgens und abends. Eine leichte Creme von Martina Gebhardt und darüber Öl (momentan Nachtkerzenöl)

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