Woher nimmst du die Motivation?

Ich erlebe es ständig – gerade auch bei meinen Sportkursen an der Uni: Es regnet, es steht ein Termin (oder eine Klausur) an, man ist müde und irgendwie hat das Knie heute Morgen geknackst. Wer keine Lust hat, Sport zu machen, dem ist jede Ausrede recht. Und vor sich selbst reichen da schon die kleinsten Dinge, die dann plötzlich legitim erscheinen. Fragt euch doch mal, woran das liegt. Habt ihr euch vielleicht einfach den falschen Sport ausgesucht und er macht euch deshalb keinen Spaß? Oder bleiben die erhoffen Erfolge aus? Steckt ihr gerade in einem Motivationstief? Wie könnt ihr am Ball bleiben?

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Es gibt bestimmt hunderte von Strategien, um regelmäßig einer – vielleicht bisher ungeliebten – sportlichen Aktivität nachzugehen.

Wichtig dabei ist  – und ohne geht es wirklich nicht  –: Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich.

Was hilft mir persönlich?

Spaß. Den Kopf frei kriegen. Bewegungsdrang, denn im Job sitze ich den ganzen Tag. Ausgleich zur geistigen Tätigkeit. Und das sind nur die Gründe, die mir in weniger als einer Minute spontan einfallen.

Erfolge motivieren mich. Weiterkommen. Sich weiter entwickeln. Hey, noch vor einem Jahr habe ich nur sieben Liegestütze in 45 Sekunden geschafft. Nach nur vier Wochen waren es doppelt so viele.

Vorher-Nachher-Bilder motivieren. Sie zeigen mir ganz deutlich, was ich bereits erreicht habe – selbst wenn ich es im Spiegel selber nicht zu sehen vermag. Und wer gar keine Transformation anstrebt, dem reicht vielleicht auch das Gefühl, etwas getan zu haben und stolz zu sein. Denn auch das kenne ich gut und auch das motiviert mich. Im Übrigen motiviert mich das auch über den Sport hinaus für den Rest des Tages und für viele andere (unliebsame) Aufgaben.

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Was könnte dich motivieren?

Ein fester Termin. Und wenn es nur einmal in der Woche ist, aber ein fester Termin hilft dabei, den Sport in den Alltag zu integrieren. Denn so kommt man nicht so schnell in Versuchung, die Zeit anderweitig zu verplanen. Ob es sich dabei um einen Sportkurs handelt, einen Trainingsplan im Fittnessstudio, eine Runde Jogging oder ein Home-Workout, spielt dabei gar keine Rolle.Such dir am besten einen Abend in der Woche aus, an dem du sonst selten etwas machst und den Abend vielleicht sonst vor dem Fernseher vertrödelst. Oder du nimmst dir vor, immer sportlich ins Wochenende zu starten und absolvierst dein Training am Samstagvormittag. Der Termin muss zu deinem Leben passen und jede Woche umsetzbar sein. Nur durch Regelmäßig entstehen neue Gewohnheiten und Verhaltensänderungen.

Vorbereitung. Leg dir die Sportklamotten schon am Vortag raus, und zwar so, dass du sie nach der Arbeit oder nach dem Aufstehen direkt schnappen und loslegen kannst. Die Versuchung, dann erst mal noch etwas anderes zu machen, wird dadurch kleiner. Auch Hanteln und Wasserflaschen, ein Handtuch, eine Matte oder was du sonst für dein Workout brauchst, kannst du dir schon bereit legen. Es ist immer gut zu wissen, welches Workout du am nächsten Tag durchziehen willst, denn dann verschwendest du keine Zeit, zu überlegen, auf welches du gerade Lust hast. Leg dir die entsprechende DVD bereit, die App auf den Startbildschirm und das Equipment gut sichtbar in deine Wohnung.

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Und apropos Sportklamotten:

Schöne Sportkleidung. Klingt vielleicht oberflächlich, aber es ist wirklich so: Sport macht viel mehr Spaß, wenn man sich (in seiner Kleidung) wohl, schön oder sexy fühlt und sportlich aussieht. Ich persönlich liebe meine Sportklamotten und würde sie am liebsten auch ins Büro anziehen :D Mein liebster Shop ist übrigens Winshape.

Social Motivation. Ich bezeichne es manchmal gerne als „sozialen Druck“, den man sich selber aufbaut, sobald man seine Pläne (und evtl. auch seine Erfolge und Ergebnisse) in den sozialen Medien mit seinen Freunden und Followern teilt. Dieses Verhalten kann dabei helfen, nicht so schnell aufzugeben, weil man seinen Freunden vielleicht beweisen will, wie ernst man es meint. Das kommt im Freundeskreis nicht immer gut an, aber es kann ein Ansporn für einen selber sein. Man muss ja nicht gleich jeden Tag ein Bizeps-Selfie mit #nopainnogain posten.Wichtig ist hierbei, dass du anderen Menschen von deinen Plänen, Zielen und Fortschritten erzählt. Denn stell dir mal vor, nach einem Monat wirst du gefragt, wie es eigentlich mit deinen Sportvorhaben aussieht. Wie willst du antworten? Lieber mit „Ach, weißt du, ich war nur zweimal im Fitnessstudio, aber nächste Woche bestimmt wieder…“ oder mit „Super! Ich habe 1 cm Bauchumfang verloren, schaffe 12 Liegestütze und fühle mich total fit!“?

Wenn man anderen von seinen Plänen erzählt, hilft das beim Durchhalten. Und dann darf man auch mal stolz ein Fitnessselfie posten. Beweis es denen, die an dir gezweifelt haben, und freu dich mit denen, die dich unterstützen. Und vor allem: Sei stolz auf dich!

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Und jetzt? Probier es aus! Du wirst sehen, du wirst dich besser fühlen und die Motivation bleibt von ganz allein! Such dir eine Sportart aus, die dir Spaß macht. Zur Not teste hundert Schnupperstunden, bis du das Richtige für dich gefunden hast – egal, ob es Yoga, Zumba, Pilates, Kraftsport, HIIT, Zirkeltraining, Fitnessgymnastik, Joggen oder Schwimmen ist.

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Übrigens: Sport verbessert auch die Work-Life-Balance.

Unterschrift1Eine Übersicht über absolvierte Sportprogramme und meine Motivationstipps findest du hier.

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4 Antworten zu Woher nimmst du die Motivation?

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