Kayla Itsines: BBG Week 5-8

Nachdem die ersten vier Wochen des Bikini Body Guide von Kayla Itsines anstrengend, aber gut verlaufen sind, war ich gespannt auf die folgenden vier Wochen. Ab jetzt wird es nämlich deutlich härter, die vorgegebene Anzahl Workouts in einem eh schon vollen Alltag unterzubringen. Denn jetzt kommen zu den 2 bis 3 Krafteinheiten, von denen ich natürlich immer alle 3 mache, 4 bis 5 LISS-Einheiten dazu. Das ist ganz schön viel und bedeutet, dass man an manchen Tagen Kraft und LISS machen muss, wenn man weiterhin einen Tag Pause in der Woche haben möchte. Wie gut das klappt, lest ihr heute hier.

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Tag 29: Legs & Cardio. Hart für die Beine, aber durchaus machbar, wenn man bedenkt, dass man ja schon vier Wochen geschafft hat.

Tag 30: Arms & Abs. Oh. Mein. Gott! Puddingarme. Da ist wirklich einiges an Kraft und Durchhaltevermögen gefragt. Und Wille. Vor allem der Wille, nicht einfach aufzuhören. Es ist so anstrengend, dass ich zum ersten Mal nur einen Durchlauf in sieben Minuten schaffe. Dafür gibt es jetzt endlich sinnvollere Bauchübungen mit Leg lifts und Mountain Climbers.

Tag 31: LISS dank zwei Stunden Hochschulsport.

Tag 32: Abs & Cardio. Hart. Außerdem übe ich 45 Minuten lange neue Zumba-Choreos und verbuche das unter LISS.

Tag 33: LISS Nummer 3 dank Hochschulsport.

Tag 34: Da man seit Woche 5 auf 4 bis 5 Cardio-Einheiten (also LISS) pro Wochen kommen muss, schiebe ich morgens noch eine halbe Stunde Cardio ein. Dazu nutze ich die Cardio-Session des One Week Shred.

Tag 35: Pause.

Fazit Woche 5: Ein bisschen kann ich tatsächlich nachvollziehen, dass Leute das Training abbrechen. Die Kraft-Workouts werden wirklich immer härter und schwieriger. Ohne Videos ist es auch viel weniger motivierend und man muss wirklich diszipliniert sein, um am Ball zu bleiben. Respekt vor all den Mädels, die ich auf Instagram so sehe, die teilweise ein ganzes Jahr lang mit dem BBG trainieren. An deren Ergebnisse komme ich lange nicht dran…

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Tag 36: Man, ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal so freue, nur Cardio machen zu müssen. Auf Krafttraining habe ich wenig Lust und zum Glück ist die Reihenfolge der Trainings innerhalb der Woche beliebig. Also starte ich Woche 6 mit dem Cardio-Teil des One Week Shred.

Tag 37: Arms & Abs. Ich habe vorher schon gemerkt, dass meine Arme eigentlich müde sind. Aber das Workout geht. Es ist recht bauchlastig und dazu für den Bauch auch komplex. Ich hoffe, ich mache alles richtig. Ich mache die Übungen aber auch betont langsam.

Tag 38: Heute übertreibe ich mal so richtig. Erst übe ich neue Zumba Choreos, was locker unter LISS fällt, dann mache ich Abs & Cardio, was okay ist, aber wieder mit viel Belastung auf der graden Bauchmuskulatur. Mir gefällt mein Bauch im Moment nicht. Man sieht ganz deutlich, wie sich die gerade Muskulatur hervorhebt, während den Seiten irgendwie wenig Zuwendung angedeiht. Zufrieden bin ich nicht, weil mir die Übungszusammenstellung wirklich nicht gefällt. Ich würde niemals so viele Crunch-Bewegungen machen und habe das auch in den letzten 1,5 Jahren nicht gemacht, was sich jetzt wohl bemerkbar macht. Nicht gerade zu meiner Freude, muss ich feststellen. Soll ich den BBG wirklich weitermachen? Der Bauch wirkt auch wieder weniger fest, meine kleine hartnäckige Speckrolle fühlt sich sichtlich wohl.

Abends habe ich dann noch zwei Stunden Hochschulsport, kann mich danach aber auch kaum noch bewegen.

Tag 39: Entsprechend fällt der Frühsport weg. Ich überlege den ganzen Tag hin und her, ob ich noch eine halbe Stunde am Abend in Bewegung investieren soll, entscheide mich dagegen und werde dann von Herrn Fuchs, der noch Sport machen will, motiviert. Cardio war noch nie so schön wie diese Woche.

Aber es ist zugegebenermaßen schwer, so viele Ausdauer-Einheiten wie gefordert in eine Woche zu packen. Der BBG erfordert eine gute Organisation.

Tag 40: LISS dank Hochschulsport.

Tag 41: Pause.

Tag 42:  Ich brauche noch mehr Pause. Die vielen Einheiten zum Start der Woche und die stressige Zeit bei der Arbeit fordern ihren Tribut und ich brauche ein bisschen Zeit und vor allem Schlaf, um wieder Energie zu tanken. Die eigentlich noch anstehende Bein-Einheit verschiebe ich auf den nächsten Tag. Dadurch wird Woche 6 einen Tag länger und ab Woche 7 starten meine BBG Wochen nun sonntags, was ich nicht schlimm finde.

Tag 43: Ich hole das fehlende Workout nach, habe müde Beine und wünschte , meine heutigen Verabredungen wären mit weniger Fahrradfahren und Laufen verbunden.

Fazit Woche 6: Hatte ich in Woche drei noch mit dem Gedanken gespielt, mir nach den 12 Wochen auch den BBG 2.0 zu kaufen, bin ich momentan meilenweit von dieser Idee entfernt. Die Workouts sind sehr fordernd und die Anzahl an Einheiten stressig, da man ab und an mehr als eine Einheit pro Tag einlegen muss, um mit dem geforderten Pensum mithalten zu können.

An dieser Stelle fragt sich der geneigte Leser mit Sicherheit, warum ich mich da trotzdem durchquäle, obwohl es mir ja ganz offensichtlich gerade keinen Spaß macht. Und ich kann diese Frage durchaus nachvollziehen. Aber ich kann sie für mich auch ganz einfach beantworten: Ganz oder gar nicht. So bin ich. Also ziehe ich es durch.

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Tag 44: Ich wache auf als neuer Mensch. Seit dem vorherigen Abend habe ich ein neues Ziel, eine neue Motivation und mir ist wohl unterbewusst ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ich bin hochmotiviert, weiterzumachen und endlich die Erfolge einzufahren, die ich mir seit 6 Wochen erhoffe. Ich denke, durch den Stress und die damit verbundene Hormonausschüttung habe ich meine Abnahme bzw. das Formen meines Körpers blockiert. Plötzlich scheint alles zu funktionieren. Ich mache Cardio.

 Tag 45: Abends zwei Stunden Hochschulsport.

Tag 46: Morgens Bein-Training, abends gönne ich mir bei der Nikolaus-Feier mit Freunden Wein und ein kleines Stück Käsekuchen.

 Tag 47: Das vielleicht schwierigste Workout im zweiten Monat: Arms & Abs. Den ersten Circle schaffe ich innerhalb der sieben Minuten nicht komplett, was eher selten vorkommt. Es ist frustrierend und anstrengend, aber ich habe ein Ziel und endlich glaube ich, dass es sich doch auszahlt. Seit eineinhalb Wochen ist meine Ernährung ziemlich clean, ohne dass ich mich stark einschränke. Ok, um die Weihnachtssüßigkeiten mache ich krampfhaft große Bögen, aber ich kann damit gut leben, denn ich merke, wie schlecht ich nach dem Käsekuchen gestern geschlafen habe. Und schlechter Schlaf ist schlecht fürs Workout.

Weil ich so motiviert bin, gibt es abends noch eine Stunde Tabata im Hochschulsport.

Tag 48: Donnerstags oder spätestens freitags schreit der Körper nach einer Pause. Da das Wochenende voll wird, muss ich wohl oder übel früh aufstehen. Die Leistung ist so lala, aber es ist ja auch nur Cardio.

Tag 49: Verdiente Pause.

 Tag 50: Letztes Workout in Woche 7. Läuft.

Fazit Woche 7: Ich bin positiv angetan von den kleinen Veränderungen, die ich sehen und spüren kann. Der Bauch ist fester, der untere Bauch auch schlanker (also der Teil unterm Muffintop). Die Beine sind fit, die Arme stark.

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Tag 51: Ich beginne die neue Woche mit einer Runde Cardio. Das geht einfach dank der DVD von Jillian Michaels etwas schneller als die Workouts aus dem BBG und heute habe ich nur wenig Zeit. Am Nachmittag muss ich auf Dienstreise.

Tag 52: Wegen der Dienstreise Pause.

Tag 53: Eigentlich will ich morgens wieder voll durchstarten, bin aber echt viel zu müde. Die Dunkelheit morgens macht es mir zunehmend schwerer, aus dem Bett zu kommen. Also mache ich erst abends das Arms & Abs Workout, das es echt in sich hat.

Danach gehe ich früh schlafen, was mir am nächsten Tag zugute kommt.

Tag 54: Morgens  bin ich hellwach und fit und Abs & Cardio klappt ziemlich gut. Abends unterrichte ich dann noch 1,5 Stunden im Hochschulsport und schaffe so meine zweite LISS Einheit. Ein bisschen Muskelkater vom Vortag macht sich bemerkbar.

Tag 55: Morgens bin ich beeindruckt von meinem festen Bauch, der ganz bestimmt schon ein kleines bisschen geschrumpft ist. Der untere Bauch und das dort befindliche Fett sind immer noch hartnäckig, aber für den Bikini nächste Woche sollte es reichen. Ich bin froh, dass ich endlich mehr Erfolg sehen kann, denn das Programm ist wirklich nur machbar, wenn man unterwegs auch mal motiviert wird, weil man seinem Ziel näher kommt. Sport mache ich heute keinen. Der Weihnachtsstress hat auch mich eingeholt. Zusätzlich muss ich ja auch irgendwann mal den Urlaub vorbereiten, denn in weniger als einer Woche geht es nach Teneriffa.

Tag 56: Ich überwinde mich zum letzten Kraft-Workout dieser Woche. Die Cardio-Einheit, die eigentlich LISS sein sollte, ersetze ich aufgrund der kürzeren Zeit durch HIIT, also 15 min je 30 Sekunden sprinten und 30 Sekunden pausieren. Verrückterweise merke ich das auch in den Bauchmuskeln.

Tag 57: Vormittags gehe ich zur Sportmassage. Das Ergebnis: Meine Waden sind viel zu hart! Da ist ein superfester Knubbel, der zwar auch vorher durch das Springen und Hüpfen beim Zumba immer mal spürbar war. Aber jetzt ist er viel zu extrem und echt schmerzhaft beim Ausstreichen. Ich vermute, dahinter stecken die vielen Seilchenspring-Intervalle, die mir ja auch letztens schon mal einen Krampf beschert haben. Ich beschließe deshalb, einfach mal eine Einheit diese Woche sausen zu lassen, den Samstag zu genießen und morgen mit Woche 9 wieder durchzustarten.

Fazit Woche 8: Im zweiten Drittel des BBG tut sich deutlich mehr, was natürlich auch an der viel höheren Belastung liegt. Nicht nur, dass die Workouts härter sind, auch der Cardio-Anteil ist mit 4 bis 5 Einheiten pro Woche enorm gestiegen und kaum mit einem normalen Alltag zu vereinbaren. Eigentlich müsste man mehr als einmal pro Woche dazu übergehen, zwei Einheiten pro Tag zu machen, wie ich es in Woche 8 ja auch gemacht habe. Aber das nervt. Nicht zuletzt wegen zweimal duschen, was mich ja auch schon beim One Week Shred gestört hat, weil der Zeitaufwand dadurch ja immer weiter zunimmt.

Aber: Dafür muss man nun mal auch sagen, dass sich endlich Ergebnisse bemerkbar machen, die auch ich im Spiegel wahrnehmen kann. Ich habe jedenfalls kein Problem damit, nächste Woche in den Urlaub zu fahren und einen Bikini zu tragen, falls das Wetter das noch zulässt! Darüber freue ich mich sehr. Der Bauch hat, glaube ich, am meisten gewonnen. Aber auch die Arme können sich sehen lassen. Außerdem bin ich einfach stärker geworden.

Andererseits habe ich jetzt diese Krampf-Probleme in Füßen und Waden. Ich fürchte, dass das nicht nur am Sportprogramm liegt, sondern auch ein Zeichen dafür ist, dass ich mir neue Sportschuhe kaufen muss. Vielleicht sollte ich auch die Stretching-Einheiten ernster nehmen.

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Insgesamt fielen mir Woche 5 und 6 schwerer aufgrund der Umstellung vom ersten auf den zweiten Monat. Danach war ich motivierter, was aber auch daran liegen kann, dass ich seitdem ein größeres Ziel vor Augen habe: In ein Hochzeitskleid passen =) An manchen Tagen habe ich aber auch gedacht, dass diese Form von Ziel echt nötig ist, weil der BBG schon viel Disziplin erfordert. Mehr als jedes andere Programm, das ich bisher gemacht habe.  

Beim Nachmessen freue ich mich über einen Zentimeter weniger an der Taille, einen halben weniger am Oberarm (also auch hier auf dem besten Weg zurück zu meiner Sommerform) und einen halben Zentimeter mehr am Po. Überhaupt ist der Po praller und hat weniger Dellen, was schon toller aussieht und sich auch besser anfühlt. Die vielen Lunges zahlen sich aus.

Weiter geht es mit dem letzen Monat im BBG. Ich bin motiviert. Und ihr?

Unterschrift1hier geht es weiter mit den Wochen 9 bis 12…

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9 Antworten zu Kayla Itsines: BBG Week 5-8

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  4. Casa Selvanegra schreibt:

    Wow. Hartes Programm. Ich habe wohl was falsch gemacht damals, habe es locker bis in die 9. Woche geschafft. Dann hatte ich Urlaub und konnte dort nirgends Bbg machen. Und danach wurde mir immer schlecht beim workout

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    • Julia schreibt:

      Ja, ich gebe dir Recht: Hartes Programm. Aber das liegt ja daran, dass der BBG es so vorgibt. Hast du weniger Einheiten gemacht oder hat es dich einfach weniger gefordert?

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      • Casa Selvanegra schreibt:

        Keine Ahnung ich habe jeweils 3 bbg workouts gemacht und bin in den Tagen dazwischen je so 5km gelaufen. Ging wie gesagt bis zum Urlaub. Und danach fehlte die Kraft und mir wurde ständig übel. Ja und dann kam Haarausfall hinzu. Das war dann wohl zu viel, obwohl ich es bis zur 9. Woche nicht so empfand. Jetzt beginne ich gerade wieder jedoch werde ich es wohl ruhiger angehen. Walken wenn Zeit ist und maximal sonntags ne Runde laufen. Ansonsten 3x kaylas workouts. Also alle diesmal weniger genau nach Plan.

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      • Julia schreibt:

        Hi Casa Selvanegra,
        das klingt auf jeden Fall auch nach einem guten Programm! Dass der Haarausfall vom Sport kommt, ist aber eigentlich eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher sind Hormone oder Ernährung. Übelkeit und Sport – ja, das kann leider zusammenhängen, wenn man falsch isst oder kurz vorher oder auch, wenn man unterzuckert ist (ist mir beim BBG auch einmal passiert). Du machst es genau richtig, wenn du es diesmal langsamer angehst. Effektiv ist es bestimmt trotzdem ;)
        Liebe Grüße
        Julia

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      • Casa Selvanegra schreibt:

        Doch der Haarausfall kam durch übersäuerung von zu viel Sport. Ich hatte extra Bluttest und alles machen lassen. Mir haben es Arzt und Fitnesstrainer so gesagt. Wenn ich viel Sport mache muss ich mich anders ernähren (nur aß ich zu dieser Zeit fast nur Kayla 🙄) – als ich dann keinen Sport mehr machte – ich habe aufgehört wegen der Haare) sprossen diese wieder und ich aß auch wieder jeden Müll. LG Sina

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      • Julia schreibt:

        Ach krass, das war dann aber echt ne extreme Auswirkung. Wobei ich den Kayla Essensplan auch nur teilweise für gut halte. Und deine Erfahrungen bestätigen das ja. Gut, wenn du für dich jetzt einen gesunden Weg gefunden hast ;-)

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