[Freitagsrezi] Low-Carb-Nudelglück

Wer sich Low Carb ernährt, muss auf Nudeln verzichten. Das ist das erste, was viele Menschen über diese Form des Essens denken. Und ja, auf Pasta aus Hartweizengrieß – also das, was wir als Nudeln kennen – sollte man aufgrund des hohen Kohlenhydratanteils bei Low Carb tatsächlich größtenteils verzichten. Viele vergessen dabei aber, dass es natürlich Alternativen gibt. Eine davon ist Konjakpasta.

Achtung: Konjak ist nicht gleich Kognak! Das eine ist eine Wurzel, das andere ein alkoholisches Getränk. 

Was ist Konjakpasta? 

Der Nudelersatz, der in den unterschiedlichsten Formen von Spaghetti über Fettuccine bis hin zu Linguine auf dem Markt ist, wird aus der Wurzel der Konjakpflanze gewonnen. Das ist eine ballaststoffreiche Wurzel, die aber ansonsten kaum Nährstoffe enthält. Die Ballaststoffe binden Wasser und bilden eine gelartige Substanz, aus der dann entsprechend auch die falschen Nudeln hergestellt werden.

Sie enthalten kein Fett, keinen Zucker und kaum Kalorien. Wenn man böse sein will, könnte man sie als nährstoffarmen, aber sattmachenden Füllstoff bezeichnen. Dafür passen sie aber zumindest zur Abwechslung ab und an sehr gut in den Low Carb Speiseplan.

Kochen mit Konjakpasta 

Meine anfänglichen Kochversuche mit der Konjakpasta konnten mich nicht so richtig überzeugen, weshalb ich mich gefreut habe, in dem Kochbuch Low Carb Nudelglück endlich ein paar Rezeptideen zu entdecken, mit denen die geschmacksneutralen Nudelimitate zu schmackhaften Gerichten wurden.

Sei es ein Linsensalat mit Halloumi und Konjak-Spaghetti, ein Kokos-Curry mit Fettuccine oder mein Favorit: der Tex-Mex-Auflauf mit Kidneybohnen, Mais, Paprika und Käse –  die Rezeptideen sind leicht und schnell umsetzbar, dank der mittlerweile guten Verfügbarkeit des Pasta-Ersatzes auch unkompliziert im Einkauf, und alles, was ich ausprobiert habe, hat geschmeckt. Die Rezepte sind idiotensicher und Low Carb, wobei sie angenehm sättigen, allerdings nicht unbedingt sehr lang, wenn zu wenig Eiweiß mit dabei ist.

Das Kochbuch 

In gewohnter GU Optik mit klarer Bildsprache und einfachem Aufbau überzeugt das Kochbuch „Low-Carb-Nudelglück“ bestimmt auch diejenigen, die sich bisher weniger mit der Konjaknudel auseinander gesetzt haben oder wenig Spaß daran hatten, damit zu kochen. Los geht es mit einer kleinen Warenkunde rund um die Konjakwurzel und die daraus gewonne Pasta. Natürlich wird hier ordentlich die Werbetrommel für die No-Carb-Nudel gerührt: Nur 8 kcal pro 100 g, viele Ballaststoffe, kein Zucker.

Welche Sorten der Konjakpasta am besten zu welchen Gerichten und Zutaten passen, wird auf einer Seite kurz angerissen, dann geht es auch schon los mit den fleischhaltigen Rezepten von Klassikern wie Bolognese über Hähnchenleber bis hin zu Nudelsuppe mit Einlage. Es folgen vegetarische Gerichte. Sehr  zu empfehlen ist hier „Gemüse-Fettuccine mit Tofu-Saté“ oder besagter Tex-Mex-Auflauf. Natürlich dürfen auch Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten nicht fehlen.

Die Bilder im Buch sind nicht alle super-ansprechend, die meisten Rezeptideen aber schon (ok, von Leber vielleicht mal abgesehen). Ich bin für die Anregungen auf jeden Fall sehr dankbar und schaue immer mal wieder gerne rein, wenn es etwas kohlenhydratarmes sein soll, das schnell und einfach zubereitet ist. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich daher auch beim GU Verlag, der mir das Kochbuch „Low-Carb-Nudelglück“ zum Rezensieren kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt hat.

Wie sind eure Erfahrungen mit Konjakpasta?

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Eine Antwort zu [Freitagsrezi] Low-Carb-Nudelglück

  1. Tanjas Bunte Welt schreibt:

    Hmm das sieht echt lecker aus
    Liebe Grüße

    Gefällt mir

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