Intermittierendes Fasten – Hunger, Laune, Denkvermögen

Wenn ich um 13 Uhr mein Frühstück auspacke, werde ich immer wieder gefragt, ob ich nicht längst verhungert sein müsste. Schließlich ist die letzte Mahlzeit dann schon 15 bis 16 Stunden her. Aber es gibt noch andere Annahmen, die getroffen werden von jenen, die das intermittierende Fasten bisher nicht selbst ausprobiert haben. Entsprechend häufig sehe ich mich mit den drei folgenden Fragen konfrontiert, zu denen ich euch gerne von meinen Erfahrungen berichten möchte: 

Bist du nicht unfassbar müde ohne Frühstück? 

Hoch lebe Kaffee! Nein, im Ernst: Nach dem Essen wäre ich eher noch müder! Das merke ich ganz extrem nach meiner ersten Mahlzeit, die ja in meiner Mittagspause stattfindet. Danach fühle ich richtig, wie mein Körper arbeiten muss und mit Verdauuen beschäftigt ist – das bekannte “Suppenkoma“.

Kannst du überhaupt mit leerem Magen denken?

Sogar besser als mit vollem Magen. Das geht einher mit der Antwort auf die erste Frage. Indem ich morgens nicht esse, habe ich mehr Kapazitäten fürs Denken. Ich fühle mich leichter und unbeschwerter und irgendwie fitter im Kopf.

Kriegst du davon nicht schlecht Laune? 

Weckt Hunger die Diva in mir? Nein. Zwar bessert Essen meine Laune meist, aber die Fastenphase macht mich nicht zur grumpy cat. Passend dazu hat das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zuletzt einen Artikel veröffentlicht, der belegt, dass Hunger allein nicht für schlechte Laune verantwortlich ist: „Es ist vielmehr ein Zusammenspiel zwischen Biologie, Persönlichkeit und bestimmten Umwelteinflüssen, das einem Hungrigen auch die Laune verderben kann.“ (1) Dabei spielt es zum Beispiel eine Rolle, ob man bereits schlecht gelaunt ist oder negative Gefühle hegt, bevor der Hunger einsetzt. Und auch Achtsamkeit kann helfen, den Hunger besser einzuschätzen: Wer sich mit seinen Gefühlen nicht auseinandersetzt, empfindet belastende Situationen schneller als stressig – und wenn dann noch der Hunger dazu kommt, wird es anstregend.

Insgesamt geht es mir sehr gut mit dem intermittierenden Fasten – und vor allem auch mit dem Fastenintervall. Ich fühle mich leicht und gut und überhaupt nicht eingeschränkt.

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Mehr zum Thema:
Intermittierendes Fasten – ein Ernährungskonzept
Intermittierendes Fasten – mein Selbstversuch 
Intermittierendes Fasten – mein Fooddiary {inkl. Porridge-Rezept}

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Quellen:

  1. BZfE

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