Mein Fahrrad und ich – Intermezzo 2: Übergangslösung

Ohne Diggi ist alles doof. OK, das ist übertrieben. Aber der Arbeitsweg ist doof. Deshalb leiht die beste Freundin mir ihr altes Rad aus, weil es bei ihr eh nur im Keller verstaubt und niemand es kaufen möchte. Es sieht aus wie neu und ich habe ein superschlechtes Gewissen. Was, wenn auch dieses Fahrrad, das nicht mal mir gehört, in kürzester Zeit den Kölner Fahrraddieben zum Opfer fällt?  Weiterlesen

Bewegung im Alltag: Fahrradfahren ist mein Cardio

Als es letztens im Fitnessstudio um einen neuen Trainingsplan ging, fragte mich die Trainerin, welches Gerät ich fürs Cardio-Training bevorzuge. Da musste ich lachen, denn im Fitnessstudio möchte kein Cardio machen. Ich fahre jeden Tag fast 15 Kilometer mit dem Fahrrad – das ist mein Cardio.

30 Minuten hin, 30 wieder zurück. Und dann noch kleinere Wege drumherum. Das Fahrradfahren ist so leicht als Fortbewegungsmethode in den Alltag einzubauen – und dabei wirkt es gleichzeitig als  Stimmungsaufheller und Fitmacher. Passend zum heutigen, weltweit ersten UN-Weltfahrradtag habe ich für euch ein paar Infos zusammengetragen, die euch hoffentlich auch vom Radfahren überzeugen.

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Stadtradeln – mehr als nur Fahrradfahren. Nachhaltige Mobilität zum Earth Day 2018.

Heute ist der 22. April 2018.
Ein sonnig-warmer Tag, der sich in die ersten beinahe sommerlichen Tage dieses Jahres einreiht und dazu einlädt, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, zu picknicken, ein Eis zu essen, Natur zu erleben. In Bonn stehen die Kirschbäume leuchtend-pink in voller Blüte und locken neben vielen neugierigen Touristen auch die Bonner Städter aus ihren Häusern.

Heute ist Earth Day.
Der steht in Deutschland als Tag der Erde dieses Jahr unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität hat Zukunft – Tempo für die lebenswerte Verkehrswende“. Denn: Wir fahren in Deutschland zu viel mit dem Auto. Das ist schlecht für die Umwelt und hindert uns daran, die Klimaziele zu erreichen, die festgelegt wurden, damit wir auch in Zukunft – also nachhaltig – auf diesem einen Planeten, den wir unser Zuhause nennen, leben können.

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I want to ride my bicycle [Blogparade: Zusammenfassung]

Seit dem Jahreswechsel ist mein Arbeitsweg nur noch halb so lang. Und dazu kann ich ihn komplett mit dem Rad bewältigen! Zugegeben, das war in den letzten Tagen bei Wind und Wetter – oder genauer gesagt: bei Hagel und Schnee – nicht die schönste Erfahrung, aber wie sagt man so schön? Nur die Harten kommen in den Garten.

Und was das angeht, kann anscheinend nicht nur ich ein Liedchen singen von all den Geschichten, die man so als Fahrradfahrer erlebt.

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Mein Fahrrad und ich – Part 12: Ehrlichkeit

Liegt es an mir? Lasst uns von vornherein ehrlich sein: Die Beziehung zu Digi stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Das LilaLaunerad – meine erste große Liebe, die mich über Asphalt und Waldwege getragen hat – konnte nun mal niemals adäquat ersetzt werden. Und dann war Digi auch noch rot, was neben Gelb wahrscheinlich eine der schlimmsten Farben ist. Entsprechend kurz war unsere Beziehung, die sich beinahe nur als Liaison bezeichnen lässt – selbst der Diamant hat es länger mit mir ausgehalten.  Weiterlesen

Mein Fahrrad und ich – Part 6: Trennungsschmerz

Ich fühle mich amputiert. Ich komme nicht mehr vorwärts, bin festgefahren, gefangen auf der Stelle, in einem tiefen schwarzen Loch, in dem nichts mehr glänzt, kein bordeaux-metallischer Glanz, kein Leuchten in den Augen, nur Tränen, die meinen Blick verschleiern, die mein Gesicht mehr durchnässen als jede Fahrradfahrt im Regen. Kein Leuchten mehr in den Augen, das mich blendet und mich die Gefahren nicht sehen lässt.

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