Hey Social Media – ich bin mal kurz weg.

Meine echten, „reallife“ Freunde verstehen Social Media nicht. In den letzten Jahren hat mich das oft geärgert. Heute bin ich froh. Social Media ist zum Job geworden. Zu Arbeit. Zu Arbeit, die mir irgendwie nicht mehr gehört, weil ich mich auf Plattformen tummle, deren Algorithmen ich nicht verstehe und nicht beeinflussen kann, denen ich mich vielmehr unterwerfen muss. Heute keine Story gepostet? Morgen weniger Likes. Meine Follower-Entwicklung ist ein Zwei-Schritte-vor-ein-Schritt-zurück-Modell. Ich will nicht jeden Tag überdenken, welcher Inhalt nun gerade zu dieser oder jener Uhrzeit möglichst gut ausgespielt, mit möglichst hoher Reichweite gesegnet und dann auch noch mit möglichst vielen Herzchen, Daumen oder anderen Gefällt-mir-Bekundungen versehen wird.   Weiterlesen

Stadtradeln – mehr als nur Fahrradfahren. Nachhaltige Mobilität zum Earth Day 2018.

Heute ist der 22. April 2018.
Ein sonnig-warmer Tag, der sich in die ersten beinahe sommerlichen Tage dieses Jahres einreiht und dazu einlädt, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, zu picknicken, ein Eis zu essen, Natur zu erleben. In Bonn stehen die Kirschbäume leuchtend-pink in voller Blüte und locken neben vielen neugierigen Touristen auch die Bonner Städter aus ihren Häusern.

Heute ist Earth Day.
Der steht in Deutschland als Tag der Erde dieses Jahr unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität hat Zukunft – Tempo für die lebenswerte Verkehrswende“. Denn: Wir fahren in Deutschland zu viel mit dem Auto. Das ist schlecht für die Umwelt und hindert uns daran, die Klimaziele zu erreichen, die festgelegt wurden, damit wir auch in Zukunft – also nachhaltig – auf diesem einen Planeten, den wir unser Zuhause nennen, leben können.

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Mein Fahrrad und ich – Part 10: Rot, rot, tot

Digi hasst die Bahnfahrt nach Köln. Es ist warm und eng und stickig und wir stehen eingequetscht zwischen einem Zwillingskinderwagen, einem Buggy, einer defekten Tür und angenervten Pendlern, die uns mit Blicken abstrafen. Digi rammt mir die Gangschaltung in den Bauch und kratzt mit dem rostigen Korb an der defekten Straßenbahntür. Ich schwelge in Erinnerung, war es doch mit dem LilaLaunerad genauso gewesen. Und was war aus dir geworden? Verschwunden nach nur eineinhalb Jahren in Köln. Immerhin trägt die Versicherung die Kosten und so kostet mich Digi effektiv 3 €. Fast wünschte ich, es würde auch im Kölner Untergrund verschwinden, dann könnte ich mir vielleicht ein schöneres Gebrauchtfahrrad aussuchen. 

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Dinner Dienstag: rheinzeit

Wenn man vom Bad Godesberger Bahnhof die Rheinallee bei schönstem Sonnenschein herunter schlendert – vorbei an riesigen Villen, blühenden Gärten und entlang an dieser wunderschönen grünen Allee, landet man linkerhand nach kurzer Zeit vor einem auf den ersten Blick etwas unscheinbaren italienischen Restaurant. Es sieht einladend aus mit den übersichtlichen Tischen im Garten an der Straße mit den bunten Sonnenschirmen und einem unverhüllten Blick ins ordentliche Innere durch große Fenster. Egal ob ihr geplant oder zufällig hier seid – ein Besuch im Restaurant rheinzeit lohnt sich allemal!

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[Blogparade] Was wurde eigentlich aus…? Ein Post über gute Vorsätze und Selbstreflektion

Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit. Früher dachte ich, das sei ein Spruch, den sich ältere Menschen gebetsmühlenartig vorsagen, um zu entschuldigen, was sie alles (noch) nicht geschafft haben. Seit ich etwa 18 bin, weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn die Zeit fliegt. Spätestens seit ich im Berufsleben angekommen bin,  bin ich mir ganz sicher: Die Zeit rast. Den Satz „Dafür habe ich keine Zeit“ habe ich mich (nicht erst seitdem) schon viel zu häufig sagen hören.gute-vorsaetze-los

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[Freitagsrezi] Peter Grant 1: Die Flüsse von London

„Harry Potter für Erwachsene“ las ich in den Buchbesprechungen. Ich muss sagen, dass es nicht unbedingt DAS Kriterium war, das mich zum Kauf bewegte. Dennoch versprach es eine gewisse Qualität und einen inhaltlichen Anspruch, von denen ich mir gleichermaßen großes Lesevergnügen erhoffte.

Und ich wurde absolut nicht enttäuscht!

Erwartet hatte ich einen Krimi mit magischen Elementen, einen erwachsenen Zauberlehrling und britischen Humor.

Und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden übertroffen.

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Die Sache mit den guten Vorsätzen

Dieses Jahr ist das dritte Jahr, das ich mit guten Vorsätzen beginne. Früher habe ich davon nicht viel gehalten. Ich habe immer gedacht, dass das eh nichts bringt und man keine Vorsätze zum Jahresbeginn braucht, denn was man wirklich will, das startet man – egal ob 1.1. oder nicht. Und das stimmt auch immer noch. Ich habe 2015 mehr erreicht als ich mir auf meinem Vorsätze-Zettel notiert hatte. Und natürlich bin ich Veränderungen auch mitten im Jahr angegangen, weil sie plötzlich die richtige Entscheidung waren, weil sie nicht aufschiebbar waren, weil ich unbedingt bestimmte Veränderungen herbeiführen wollte, deren Ausmaß ich an Silvester vielleicht noch gar nicht hatte abschätzen können.

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