Blogger schenken Lesefreude

Oh, wie schön! Ich erwähnte es bereits: Im letzten Jahr war ich offizieller Buchschenker der Stiftung Lesen. Das war eine tolle Aktion, bei der 33.333 Menschen jeweils 30 Exemplare eines von ihnen aus einer Liste von 25 möglichen Büchern gewählten Buches verschenken durften. Das hat irre viel Spaß gemacht. Leider kündigten die Veranstalter bereits kurz nach der Aktion an, dass es sie so in dieser Form in 2013 nicht geben würde. Das fand ich schade, hatte mich aber damit abgefunden. Umso besser finde ich es natürlich, dass es  jetzt doch eine Aktion gibt:

Bild: BloggerSchenkenLesefreude

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Rebecca Martin: Und alle so yeah

Perspektivlosigkeit par excellence

„Und alle so yeah“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die nach dem großen Erfolg, der sie noch vor dem Abitur eingeholt und überrollt hat, an der Vielzahl von möglichen Zukunftsvisionen zerbricht. Etwas erschreckend und verstörend und unter viel zu großem Alkoholeinfluss beschreibt die Hauptfigur, wie es ihr geht, gefangen zwischen Perspektivlosigkeit und den daraus resultierenden psychosomatischen Folgen. Weiterlesen

Anette Strohmeyer: Ondragon – Totenernte

Tote, die wieder auferstehen, eine Zombiejagd, Voodoo und der Auftrag, drei verschollene Mitarbeiter der Firma eines Freundes aufzuspüren: Totenernte verbindet gekonnt Reales und Mystisches, klärt auf, informiert und erschüttert mit Ereignissen, die so tatsächlich auftreten könnten. Allein die Stichworte Gen-Mais und Versuchslabor sagen mehr über die Menschen in diesem Buch, als einem lieb sein kann. Weiterlesen

Antoinette van Heugten: Mutterliebst

Abgründe der menschlichen Psyche interessant verpackt

Krass. Einfach krass, diese Geschichte von zwei Müttern, zwei Jungen in einer psychiatriaschen Klinik und einem Mord, die am Anfang so wenig spannend und fast schon langatmig daher kommt.

Zuerst war ich etwas irritiert von der Schreibweise, von dem analytisch beschreibenden Präsens, in dem „Mutterliebst“ verfasst ist. Am Anfang packt einen die Geschichte auch noch nicht wirklich, weil man nicht sieht, worauf sie hinauslaufen soll. Weiterlesen

I.L. Menger, J. Beckmann: Von Lichtwiese nach Dunkelstadt

Zuerst dachte ich, es sei ein Kinderbuch, schien es dann aber irgendwie doch nicht zu sein. Die Sprache ist nämlich nicht kindlich, der Witz auch nicht. Umso besser, dachte ich.

Die Story – ohne Spoiler!

‚Von Lichtwiese nach Dunkelstadt‘ beinhaltet mehrere Episoden von Abenteuern, die die Hauptfigur Dodo erlebt. Es beginnt am Rasenmäh-Tag, denn Dodo mäht für seine Omi, bei der er lebt, einmal in der Woche den Rasen. Sein Weg führt ihn aber bald zu einer verlassenen Telefonzelle zwischen Spargelfeldern, wo das eigentliche Abenteuer beginnt, als etwas aus einer Steckdose kriecht. Weiterlesen