[Feminess Kongress Bonn] Von Mut, Inspiration und starken Frauen

Am besten beginne ich mit einer Geschichte.

Ich habe mich getraut – in den letzten Wochen gleich mehrfach. Einerseits habe ich mich getraut, ein Für-immer-Versprechen abzugeben. Andererseits habe ich mich getraut, meinen Job zu kündigen, obwohl ich da eigentlich alles hatte – eine 35-Stunden-Woche, eine Tätigkeit, die mir Spaß macht, Kreativität, tolle Kollegen, ausreichend Freizeit, genug Geld. Auch meine dreiwöchige Abwesenheit zwecks Flitterwochen im kommenden Jahr stellte kein größeres Problem dar. Geplant hatte ich, mich dann danach umzusehen, das gemachte Nest noch auszunutzen und erst nach dem großen Urlaub die Reißleine zu ziehen. Weil es mir einfacher erschien. Aber irgendwie bin ich nicht unbedingt der Typ Mensch, der immer den bequemsten Weg geht. Sicher, ab und zu wird sich jeder dazu entscheiden, weil es weniger Anstrengung kostet oder weniger Widerstand bedeutet. Aber im Leben kommt nun mal vieles anders als man denkt und so tat sich die Chance auf einen neuen tollen Job auf in einer Zeit, in der ich eigentlich nicht danach hatte gucken wollen. Drei Wochen vor der Hochzeit stellte ich mich dort vor, eine Woche nach der Hochzeit stellte man mich ein. Die Kündigung meines bestehenden Jobs erforderte mehr Mut als die Bewerbung und das Bewerbungsgespräch zusammen.

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[Freitagsrezi] KLARHEIT

Spätestens im September kribbelt es mir immer in den Fingern und allerspätestens im Oktober stürme ich die Schreibwarenabteilungen: Da möchte ich den Kalender für das nächste Jahr kaufen, denn ohne meinen Kalender bin ich nackt. Zumindest fühlt es sich so an. Oder gehirnamputiert. Denn ohne meinen Kalender habe ich weder meine Termine, die ich nur sporadisch in den Handykalender eintrage, im Blick, noch schaffe ich es ohne etwas Handfestes zum Hineinschreiben, auch nur die Hälfte meiner To-Do-Liste im Laufe der Woche zu behalten und abzuhaken.

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Entspannung als Dankeschön: Just Reiki + {Gewinner}

Durch das Lebensmittelretten lerne ich immer wieder tolle neue und interessante Menschen kennen. Denn wenn ich viele Produkte gerettet habe, brauche ich auch viele Leute, die sie verspeisen möchten. Dann poste ich meine Ausbeute bei facebook und Menschen aus der Umgebung kommen bei mir vorbei.

So auch Mirjam, die zwei Straßen weiter ein kleines Studio hat, in dem sie Reiki-Sitzungen und Meditationsabende anbietet.

Als Dankeschön für die Lebensmittel, die sie bei mir abholen durfte, hat sie mir einen Gutschein für eine Reiki-Behandlung geschenkt. Und letzte Woche war ich dann bei ihr, um diesen Gutschein einzulösen.

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