[Freitagsrezi] KLARHEIT

Spätestens im September kribbelt es mir immer in den Fingern und allerspätestens im Oktober stürme ich die Schreibwarenabteilungen: Da möchte ich den Kalender für das nächste Jahr kaufen, denn ohne meinen Kalender bin ich nackt. Zumindest fühlt es sich so an. Oder gehirnamputiert. Denn ohne meinen Kalender habe ich weder meine Termine, die ich nur sporadisch in den Handykalender eintrage, im Blick, noch schaffe ich es ohne etwas Handfestes zum Hineinschreiben, auch nur die Hälfte meiner To-Do-Liste im Laufe der Woche zu behalten und abzuhaken.

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